Bisingen Wo steuert die Autoindustrie hin?

Staatsministerin Annette Widmann-Mauz (Mitte) mit Michael Faust, Jörg Miller, Thomas Rukwid und Anne Heller.
Staatsministerin Annette Widmann-Mauz (Mitte) mit Michael Faust, Jörg Miller, Thomas Rukwid und Anne Heller. © Foto: Jörg Wahl
Bisingen / Von Jörg Wahl 04.08.2018
Staatsministerin Annette Widmann-Mauz besuchte die Bisinger Firma nemetris.

Dieser Tage hatte sich Staatsministerin Annette Widmann-Mauz in Bisingen angekündigt, um die Firma Nemetris zu besuchen. Mit von der Partie:  die Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Bisingen, Anne Heller, und Cornelia Hohmann (stellvertretende Vorsitzende des CDU-Stadtverbands Tübingen).

Im persönlichen Gespräch erhielt Annette Widmann-Mauz Aufschluss über den aktuellen technischen Entwicklungsstand, die gute Konjunkturlage und die Großzahl an auf dem Markt angebotenen Dienstleistungen. Dabei zeigte sich einmal mehr, wie die Unternehmer in der Region investieren.

Die Politikerin brachte zum Ausdruck, dass es ein Hauptanliegen der CDU sei, genügend  Ausbildungs- und Arbeitsplätze für die Gesellschaft bereitzustellen. Die Politik werde auch in Zukunft die Anforderungen der mittelständischen Betriebe ernst nehmen und die nötigen Grundlagen für die wirtschaftliche Entwicklung schaffen.

Beim Spezialisten für JIS (Just in Sequence) und SIA (Smart Industry Apps) der Bisinger Firma Nemetris hieß das die Firmenleitung mit Markus Schwarz, Thomas Rukwid, Jörg Miller und Michael Faust die kleine Delegation um Ministerin Widmann-Mauz willkommen.

Die Firma Nemetris unterstützt Unternehmen der Automotive-Branche und ist bei der Fertigung dabei, die Produktion mithilfe von Softwarelösungen flexibel und effizienter zu gestalten. Ein Schwerpunkt ist die eigene JIS-Lösung (Just-in-Sequence), die bei zahlreichen internationalen Zulieferern der Automobilbranche zum Einsatz kommt. Dabei greift das Mitarbeiterteam auf die über 15-jährige Erfahrung in internationalen Projekten zurück.

Die Smart Industry Apps sind ein zweites Firmenfeld. Diese Softwarebausteine stellen modulare MES-Funktionen (Manufacturing Execution System) zur Verfügung und integrieren dabei die gesamte Infrastruktur – von der Maschine bis zur Cloud. Ein großes Thema bei Nemetris ist die Mitarbeiterakquise. Derzeit sind 18 Mitarbeiter beschäftigt; geplant ist die Aufstockung auf 25 bis 30 Personen. Der Politikerin wurde aufgezeigt, wie schwierig es ist, im Bereich technische Informatik Fachkräfte zu bekommen.

„Es werden mehr Studienplätze geschaffen“, versprach Widmann-Mauz. Außerdem bestehe die Möglichkeit, aus Europa an Fachkräfte zu kommen. Fragen, die das Unternehmen bewegen, sind: Wo steuert die Autoindustrie hin? Was passiert innerhalb der Elektro-Mobilität? Was macht der asiatische Markt?

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel