Bisingen Wenn das Wild zu viel wird

SWP 25.04.2013

Bürokratie war gestern, Selbstverantwortung gilt heute - zumindest wenn es um die Abschusspläne für Rehwild geht. Seit gut sechs Jahren läuft im Lande ein Modellversuch mit dem etwas sperrigen Namen "Rehwildbewirtschaftung ohne behördlichen Abschussplan" (RobA). Jetzt macht auch die Gemeinde Bisingen mit.

Für Gemeinde und Jagdpächter gilt: Es gibt keine Vorgaben zur Form und zum Inhalt der Vereinbarungen. Ein Entwurf sieht die Empfehlung eines Mindestabschusses vor. Dieser beträgt 90 Prozent des letzten Abschussplanes. Nach oben ist der Abschuss nicht begrenzt. Der tatsächliche Abschuss soll sich vor allem an forstlichen Gutachten und der Entwicklung der Verjüngungsflächen orientieren. Die Jagd auf Wildschweine ist mit drin.

Die Pächter haben bereits darüber abgestimmt - und waren mehrheitlich dafür.