Bisingen Tatkräftiger Einsatz auf der Zollerhalde

Erst wurde das Gras gemäht, dann gleich an Ort und Stelle verbrannt. Bei der Hitze eine harte Arbeit. Foto: Jörg Wahl
Erst wurde das Gras gemäht, dann gleich an Ort und Stelle verbrannt. Bei der Hitze eine harte Arbeit. Foto: Jörg Wahl
Bisingen / JÖRG WAHL 06.08.2013
Das Naturschutzgebiet Zollerhalde bei Zimmern ist ein schönes Beispiel für eine typische Alblandschaft. Helfer sorgen dafür, dass es so bleibt.

Drei Mal im Jahr rücken die Helfer tatkräftig gegen den Wildwuchs im Bereich der Zollerhalde vor. Die Naturschutzgruppe der Bisinger Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins organisiert, in Absprache mit dem Landratsamt, die Einsätze. Die Federführung liegt bei Maria Rager und Förster Willi Grundler.

Das Gebiet oberhalb der Gemeinde Zimmern und unterhalb der Burg Hohenzollern ist in mehrere Abschnitte untergliedert. Die Naturschutzgruppe ist für eine fünf Hektar große Fläche im Naturschutzgebiet Zollerhalde zuständig. Ziel ist es, die typische Alblandschaft zu erhalten.

Im Frühjahr wurden Brombeer- und Schlehenhecken beseitigt, um dem alten Obstbaumbestand Raum zu geben. Dieses Mal wurde gemäht und einige Hecken wurden gestutzt, sie sollten nicht höher als 80 Zentimeter sein.

Im Herbst muss dann noch einmal gemäht und das Gehölz ausgedünnt werden.

Den Rest des Jahres ist dann der Schäfer mit seiner Herde auf den so frei gelegten Flächen unterwegs.