Bisingen Senioren genießen Ausflug an idyllischen Titisee

Bisingen / Jörg Wahl 14.09.2018
Die Gemeinde hatte ihre älteren Einwohner (65 plus) zu einem gemeinsamen Tag eingeladen.

Die Gemeinde Bisingen hat es sich zur schönen Angewohnheit gemacht, alljährlich ihre Senioren zu einem Ausflug in die nähere Umgebung einzuladen. Ziel am Donnerstag war der Titisee im Hochschwarzwald. 200 ältere Einwohner (65 plus) fuhren mit. Fünf Busse waren dafür gechartert worden. Und auch Bisingens Bürgermeister Roman Waizenegger war mit von der Partie.

Am Titisee genossen die Ausflügler den schönen Blick und das sonnige Wetter. Ein Großteil ließ sich eine Schifffahrt nicht entgehen. Andere  zogen es vor, die zur Verfügung gestellte Zeit in eine Shoppingtour zu investieren. Eine Einkehr ist natürlich auch immer recht.

Abends trafen sich alle Ausflügler dann in der Bisinger Hohenzollernhalle. Dort stießen auch diejenigen Senioren hinzu, denen der Ausflug vielleicht doch etwas zu anstrengend war oder die tagsüber einfach keine Zeit gefunden hatten.

Serviert wurde Schnitzel mit Beilagen. Der evangelische Pfarrer Ulrich Günther sprach im Namen der beiden Kirchengemeinden das Tisch- und Dankgebet. Musik gab es auch, allerdings aus dem Lautsprecher. Eine CD der Musikkapelle Thanheim war eingelegt worden. Waizenegger dankte allen, die dazu beigetragen haben, dass der Tag reibungslos ablief. Das Kindergarten-Team kümmerte sich um die Bewirtung. Den Ausflug hatte Melanie Männing organisiert.

Ehrung der ältesten Gäste

Fester Bestandteil der Feier sind stets auch die Ehrungen der ältesten anwesenden Gäste. Als Ehepaar brachten Rita und Anton Gieger die meisten Lebensjahre zusammen, nämlich 173, gefolgt von Wilhelmine und Wilhelm Holocher (170) sowie Christine und Helmut Mattausch (167). Geehrt wurden zudem Elisabeth Flegr (93 Jahre), Katharina Vogt (91) sowie Katharina Haas (91); Anton Gieger (89), Günter Fecker (87) und Oswald Fecker (87).

Stargast des Abends war Dietlinde Ellsässer, bekannt vom „Dohlengässle“. Wie lebt es sich denn so „Ledig in Schwaben“? Humorvoll verstand sie es, den ganzen Saal miteinzubeziehen. Den Bürgermeister brachte sie sogar dazu, lauter als Tarzan zu brüllen. Ulknudel Ellsässer erinnerte an die guten, alten Zeiten, in denen die Leute noch Landwirtschaft betrieben und über Sex nicht offen gesprochen wurde, und hatte die Lacher auf ihrer Seite.

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