Es waren viele, viele Gemeindemitglieder und Wegbegleiter, die Pater Artur Schreiber zum 50. Geburtstag gratulierten. Der Leiter der katholischen Kirchengemeinde Bisingen-Grosselfingen-Rangendingen wollte diesen Freudentag mit allen teilen. Die große Nikolauskirche in Bisingen war bei der Messe am Mittwochabend bis auf den letzten Platz besetzt.

Die Messe feierte der Pater zusammen mit seinen Mitbrüdern Pater Erwin Wieczorek und Pater Norbert Maier sowie Pfarrer i. R. Norbert Dilger. Für eine würdevolle, musikalische Umrahmung sorgte die Gruppe „Funkenflug“ aus Billigheim; Mitglied ist Pater Bernhard Goworek, Seelsorger von 1996 bis 2000 in Bisingen.

Dank an alle Gratulanten

Pater Artur bedankte sich bei allen, die mit ihm diesen Tag begingen. Etwa 60 Sängerinnen und Sänger der Kirchenchöre aus der gesamten Gemeinde, geleitet von Reinhard Kluth (der an diesem Tag seinen 69. Geburtstag feierte), eröffneten den anschließenden Stehempfang im katholischen Gemeindezentrum. Die Lieder sprachen für sich: „Was ist das Glück?“, „Nutze die Zeit“, bis hin zu irischen „Segenswünschen“.

Der Vorsitzende des Kirchenchores Bisingen, Rudolf Haller, gratulierte im Namen aller Chöre, dankte für das bisher Geleistete und überreichte ein Präsent.

„Viel Glück und viel Segen“, stimmte die Gruppe „Funkenflug“ an. Die Bisinger Ministranten präsentierten einen humorvollen Videofilm. Der Empfang bot den Gästen Gelegenheit, ganz persönlich zu gratulieren und das Gespräch zu suchen.

Im Namen der politischen Gemeinde überbrachte Gemeinderätin Gisela Birr die besten Wünsche. Sie vertrat Bisingens Bürgermeister Roman Waizenegger.

Missionare von der Heiligen Familie


Leiter der römisch-katholischen Kirchengemeinde Artur Schreiber wurde am 31. Juli 1969 in Rosenberg geboren. Er stammt aus einer Arbeiterfamilie. Mit seinen vier Geschwistern wuchs er in Klein Elguth (Oberschlesien) auf. Dann zog die Familie zurück nach Radau (bei Oppeln) in ihren Heimatort.

Heilige Familie In seiner Pfarrgemeinde war er viele Jahre als Ministrant tätig. Nach dem Abitur trat er ins Kloster der Missionare der Heiligen Familie in Bablin (bei Posen) ein. Dort absolvierte er sein Noviziat. Er studierte in Kazimierz Biskupi. Am 17. Juni 1995 erhielt er seine Priesterweihe. Seine erste Vikarstelle war die Pfarrgemeinde Flatow (Preußen). Nach zwei Jahren führte sein Weg weiter in die Pfarrgemeinde Zernitz (Kreis Tost-Gleiwitz, Oberschlesien). Sein Traum war immer, als Missionar nach Papua Neuguinea oder Madagaskar zu gehen.

Deutschland Seit 1999 ist er in der Diözese Freiburg. Seine erste Stelle in Deutschland war in Bisingen, hier war er als Vikar tätig. Danach wurde er Leiter der Gemeinden Dörlesberg und Reicholzheim in der Seelsorgeeinheit Bronnbach. Neun Jahre später kehrte er zurück nach Bisingen. Seit September 2012 ist er Leiter der Kirchengemeinde.