Grosselfingen/Binsdorf Neuer Termin für Prozess um tödlichen Fasnetsunfall

Fast ein Jahr nach dem ursprünglich angesetzten Termin kommt der tödliche Fasnetsunfall nun vor das Balinger Amtsgericht.
Fast ein Jahr nach dem ursprünglich angesetzten Termin kommt der tödliche Fasnetsunfall nun vor das Balinger Amtsgericht. © Foto: Pascal Tonnemacher
Grosselfingen/Binsdorf / Rosalinde Conzelmann 18.07.2018
Im Herbst soll der tödliche Unfall, der sich nach dem Fasnetsumzug in Binsdorf im Jahr 2016 ereignet hat, verhandelt werden.

Wie aus Justizkreisen bestätigt wurde, sind drei Verhandlungstermine angesetzt: Der Prozess beginnt am Dienstag, 23. Oktober, um 8.30 Uhr und soll jeweils am Donnerstag, 25. und Freitag, 26. Oktober, fortgesetzt werden.

Den beiden Angeklagten, dem Halter und dem Fahrer der „Black Pearl“, dem damaligen Fasnetswagen der nach dem Vorfall aufgelösten Grosselfinger Hainburgpiraten, wird fahrlässige Tötung vorgeworfen. Eine 32-jährige Frau hatte sich beim Sturz von dem Wagen tödliche Verletzungen zugezogen.

Der erste Verhandlungstermin im November 2017 war wegen Befangenheit der Vorsitzenden Richterin geplatzt. Ihr war vorgeworfen worden, dass sie sich im Vorfeld zur Schuldfrage geäußert habe. Die Direktorin des Balinger Amtsgerichtes hatte daraufhin die Verhandlung abgesagt. Unter neuem Vorsitz wird der tödliche Unfall nun im Herbst verhandelt

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