Bisingen Mit Wackelband und Balancierbalken

Bisingen / STEPHANIE APELT 25.04.2013
Die Kinder wollen den Schulspielplatz wieder - und bekommen ihn auch. Die Gemeinde investiert in neue Geräte. Bis Sommer soll alles fertig sein.

Mit viel Einsatz und Dank engagierter Eltern war vor rund zwölf Jahren der Bewegungsparcours am Bisinger Schulzentrum aufgebaut worden. Und siehe da: Er wurde von Schülern und Jugendlichen tatsächlich kräftig genutzt.

Doch die Geräte kamen in die Jahre, nutzten sich ab. Im Herbst stellte die Gemeindeverwaltung fest, dass die Sicherheit einfach nicht mehr gewährleistet sei. Wer will schon riskieren, dass einem Kind beim Spielen etwas passiert.

Also wurde der Parcours gesperrt, die Geräte wurden schließlich abgebaut. Das sorgte für Unruhe - auch wenn Verwaltung und Gemeinderat gleich versprachen, für Ersatz zu sorgen. Doch das dauerte ein bisschen.

Die Gemeindeverwaltung suchte ein paar Geräte aus, die sie für geeignet hielt, die Gemeinderäte wünschte sich eine größere Auswahl. Die Gemeindeverwaltung machte sich noch einmal an die Arbeit - und präsentierte in der jüngsten Gemeinderatssitzung nun fünf verschiedene Varianten von fünf verschiedenen Anbietern. Von Klaus Ertl (Freie Wähler) gab es dafür ein dickes Lob: "Die Verwaltung habe sich unheimlich Mühe gemacht." Was Bisingens Bürgermeister sichtlich freute.

Einstimmig entschieden sich die Gemeinderäte für die - von der Gemeindeverwaltung empfohlene - Variante mit Geräten der Firma "Kaiser und Kühne Freizeitgeräte" (aus Eystrup in Niedersachsen) .

Mit Vertretern des Fördervereins der Grund- und Werkrealschule, des Elternbeirats, dem Rektor der Werkrealschule Alfred Tritz und Konrektor Karl-Heinz Merz war von Verwaltungsseite vorab intensiv über Vor- und Nachteile diskutiert worden.

Die neuen Spielgeräte sollen vor allem eins: die Freude an der Bewegung fördern, sprich zum Laufen, Hüpfen, Balancieren, Klettern, Schwingen und Springen anreizen. Dafür sollen Gummi-Wackelband, Recksprossenwand, Trampolin, Balancierbalken, Balanciersteg, Kletterkombination, Hängematte und Seilkombination sorgen.

Die Geräte sollen jetzt schnell bestellt und aufgestellt werden. Bis zu den Sommerferien, hofft Bürgermeister Joachim Krüger, soll alles fertig sein.

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