Bisingen Kreisbau baut erstmals wieder neu

Keine Angst vor Schlamm an den Schuhen: Vertreter der Kreisbau, der Gemeinde und der Baufirmen gaben am Freitagvormittag den Startschuss für das Projekt in der Unteren Koppenhalde. Mit dabei: Alexandra Unger (die Bisingerin ist im Aufsichtsrat der Kreisbau, l.), Wilhelm Stiefet (Geschäftsführer der Kreisbau, 2.v.l.), Jürgen Weber (neben Stiefet der zweite Mann im Vorstand der Kreisbau, 2.v.r.) und Bisingens Bürgermeister Roman Waizenegger.
Keine Angst vor Schlamm an den Schuhen: Vertreter der Kreisbau, der Gemeinde und der Baufirmen gaben am Freitagvormittag den Startschuss für das Projekt in der Unteren Koppenhalde. Mit dabei: Alexandra Unger (die Bisingerin ist im Aufsichtsrat der Kreisbau, l.), Wilhelm Stiefet (Geschäftsführer der Kreisbau, 2.v.l.), Jürgen Weber (neben Stiefet der zweite Mann im Vorstand der Kreisbau, 2.v.r.) und Bisingens Bürgermeister Roman Waizenegger. © Foto: Stephanie Apelt
Bisingen / Stephanie Apelt 09.11.2018
In der Unteren Koppenhalde entsteht ein Mehrfamilienhaus mit acht Wohnungen. Am Freitag war Spatenstich.

Pünktlich zum Spatenstich lugte die Sonne hinter dem Wolkenschleier hervor, wenn das mal kein gutes Zeichen ist: Am Freitagvormittag wurde der Startschuss für ein Bauprojekt der Kreisbaugenossenschaft Hechingen in Bisingen gegeben. Die Bagger haben schon vor ein paar Tagen angefangen.

Nach mehr als 20 Jahren hat sich die Kreisbau zum ersten Mal wieder zu einem Neubau entschlossen: Gebaut wird in Bisingen, Untere Koppenhalde 4. Entstehen werden dort acht Wohnungen: sechs Zwei-Zimmer-Wohnungen mit rund 60 Quadratmetern sowie zwei Drei-Zimmer-Wohnungen mit rund 100 Quadratmetern im Maisonnette Stil. Alle Zwei-Zimmer-Wohnungen sind barrierefrei, einen Aufzug gibt es auch. Acht Stellplätze und 16 Fahrrad­abstellplätze sind vorgesehen.

Wer eine Eigentumswohnung sucht, ist hier an der falschen Adresse: Die Wohnungen werden – über die Kreisbau – ausschließlich vermietet.

Im März 2020 soll alles fertig sein. Die Kreisbau investiert gut zwei Millionen Euro. „Fast alles bleibt in der Raumschaft“, betont Kreisbau-Geschäftsführer Wilhelm Stiefet. Die Baufirmen kommen ausschließlich aus der Umgebung.

Bezahlbarer Wohnraum ist mittlerweile auch in Bisingen knapp. Wer eine Wohnung auf den Markt bringt, steht da schon mal 50 Interessenten gegenüber. Für die Kreisbau passt in Bisingen alles. Stiefet: „Es ist eine florierende Gemeinde mit guter Infrastruktur.“ Das hört Bisingens Bürgermeister Roman Waizenegger natürlich nur zu gerne. Er ist sich sicher: „Die Wohnungen sind schnell vermietet.“ Edeka Koch ist locker zu Fuß zu erreichen. Die ersten Anfragen seien tatsächlich schon gekommen, sagt Stiefet.

Wo jetzt die Kreisbau ihr Neubauprojekt hochzieht – das gut in die umliegende Bebauung passt – tollten übrigens früher die Kinder. Es war der Garten des Kindergartens Fröbelstraße. Als es zu wenig Kinder gab, machte die Gemeinde den Kindergarten dicht und verkaufte 2013 Gebäude samt Garten. Die Kreisbau sicherte sich beides. Sobald der Neubau in der Unteren Koppenhalde steht, möchte sich die Kreisbau des alten Kindergarten-Gebäudes annehmen (mit Hausadresse Fröbelstraße 3).

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