Im schönen Allgäu

Bisingen - Bereits am frühen Morgen machten sich 40 Jahrgänger des Jahrgang 1944 der Gesamtgemeinde Bisingen und ihre Partner auf den Weg nach Wangen im Allgäu. Über Sigmaringen und Ravensburg wurde in zügiger Fahrt mit dem Omnibus die ehemalige Freie Reichsstadt im Westallgäu erreicht.

Nachdem hier noch weitere Jahrgänger warteten, die direkt nach Wangen angereist waren, war zunächst beim weitbekannten "Fidelisbäck" das zweite Frühstück angesagt. Gestärkt mit warmem Fleischkäse, frischen Seelen und anderen Leckereien wurde die Gruppe dann von zwei Stadtführern erwartet, die informativ und kurzweilig über die Schönheiten der Stadt mit deren vielen historischen Gebäuden, Brunnen und anderes Sehenswürdigkeiten, immer wieder gewürzt mit lustigen Episoden, zu berichten wussten. Danach ging die Fahrt weiter in das nahe gelegene Österreich, nach Dornbirn. Nach kurzer Seilbahnfahrt gelangten die Ausflügler auf dem Hausberg von Dornbirn, dem 976 Meter hohen Karren, an.

Das atemberaubende Panorama konnte leider nur in Raten genossen werden. Nebelschwaden und Wolken verhüllten in kurzen Abständen immer wieder den Gipfel, verzogen sich aber dann genau so schnell wieder und erlaubten eine grandiose Aussicht über das Rheintal bis zum Bodensee. Dazu nutzten die meisten den Aufenthalt im gläsernen Restaurant noch für eine kleine Stärkung.

Nach der Talfahrt mit der Seilbahn ging es mit dem Bus wieder zurück in die Heimat. Im Gasthaus "Rose" wurden die Jahrgänger bereits zum gemütlichen Abschluss eines erlebnisreichen Tages erwartet.

Auf Schwarzwalds Höhen

Bisingen - Unter dem Motto "Auf Schwarzwalds Höhen - von Schramberg zur badischen Grenze" starten einige Mitglieder des Schwäbischen Albvereins der Ortgruppe Bisingen zu einer rund zwölf Kilometer langen, lehrreichen Tageswanderung. Organisation und Führung oblag dem Ehepaar Renate und Egbert Zäh. Er selbst war ja zu früheren Zeiten lange im Rathaus in Schramberg tätig gewesen, weshalb er sich sehr ortskundig zeigte.

Gestartet wurde in Schramberg mit einer Busfahrt zum Fohrenbühl, der Berg beziehungsweise die Passhöhe verbindet Hornberg im Gutachtal und Schramberg im Schiltachtal und verläuft über Reichenbach und Lauterbach. Von dort aus wanderte die Gruppe zum Gedächtnishaus und bestieg den dortigen Aussichtsturm. Eine tolle Fernsicht beinhaltete den Blick zur Burg Hohenzollern, den Plettenberg und den Albverlauf. Der Besichtigung des Wanderheims schloss sich eine gemütliche Einkehr an.

Weiter verlief die Wanderstrecke ins Sulzbachtal zum dortigen Bruckhof. Sulzbach war nie eine selbstständige Gemeinde, sondern ist lediglich eine Ansammlung von verschiedenen Wohnplätzen.

Am Waldesrand nahe des Fehrenbacherhofs legte die Wandergruppe erneut eine Rast ein. Vorbei am Hölzlehof und "Im Inbrand" erreichte sie nach etwa fünf Kilometern den Hof der Burg Hohenschramberg. Bei einer genüsslichen Kaffeepause im Burgstüble informierte Egbert Zäh über die Fünftälerstadt Schramberg sowie erzählte Interessantes über die Hohenschramberg, die Hans von Rechberg im 15. Jahrhundert hatte errichten lassen. Nach weiteren vier Kilometern trafen die Wanderer wieder in Schramberg ein, wo die Rückfahrt nach Bisingen anstand und es noch einen obligatorischen Abschluss gab.

Auf dem Feldberg

Grosselfingen - Die Wanderer der Grosselfinger Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins zog es dieses Mal auf den Feldberg. 23 Teilnehmer trafen sich frühmorgens an der alten Schule in Grosselfingen, um in Fahrgemeinschaften den Parkplatz beim "Haus der Natur" anzusteuern. Dort begann die wunderschöne Wanderung, die zunächst bis zum Turm führte. Auf der Aussichtsplattform wurde eine Pause eingelegt.

Weiter ging es zur Wilhelm-Hütte, wo eine kurze Rast eingelegt wurde, und zur Todtnauer-Hütte. Die Teilnehmer genossen das sommerliche Wetter. Die abwechslungsreiche Wanderung hatten Elisabeth und Norbert Herrmann organisiert. Gemütlicher Abschluss war im Gasthaus "Krone" in Endingen.