Wessingen Infoveranstaltung über das Ackerwildgras "Spelz-Trespe" in Wessingen

Wie sollen die Ackerflächen am besten bewirtschaftet werden?
Wie sollen die Ackerflächen am besten bewirtschaftet werden? © Foto: privat
STEPHANIE APELT 21.07.2016
Im Land ist die Spelz-Trespe selten – und daher geschützt. In Bisingen aber gibt es das Ackerwildgras durchaus. Mit Folgen für die Landwirtschaft.

Auf Anregung des Regierungspräsidiums hat das Umweltamt des Landratsamts Zollernalbkreis (Fachbereich Naturschutz) Landwirte und Kommunalvertreter zu einer Informationsveranstaltung ins Natura 2000-Gebiet nach Wessingen eingeladen. Bei der gut besuchten Veranstaltung wurde insbesondere für eine verträgliche Bewirtschaftung von Ackerflächen mit Vorkommen Spelz-Trespe geworben.

Das recht unscheinbare, einjährige Ackerwildgras kommt in Baden-Württemberg nur noch vereinzelt auf Ackerrandstreifen und grasigen Feldwegen vor und ist daher streng geschützt. Bei der Aufstellung eines Managementplans zur Pflege und Entwicklung der Natura 2000-Gebiete auf Ackerflächen wurde festgestellt, dass die Spelz-Trespe ausgerechnet rund um Bisingen  vertreten ist.

Zur langfristigen Erhaltung dieses Ackerwildgrases sind spezielle Maßnahmen auf den Flächen notwendig. Deshalb können Betroffene als Ausgleich für den erhöhten Aufwand in der Bewirtschaftung – und den verminderten Ertrag – Landschaftspflegeverträge mit dem Landkreis  abschließen. Der Experte empfiehlt eine extensivere Bewirtschaftung der Ackerrandstreifen.

Info Weitere Informationen zum Gebietsmanagement erteilt das Umweltamt des Landratsamtes unter ? 07433/92-343.