Bisingen/Rangendingen Ganz nah dran am Heiligen Vater

Bisingen/Rangendingen / Jörg Wahl 14.08.2018
Die Ministranten der Seelsorgeeinheit Bisingen-Grosselfingen-Rangendingen sammelten unvergessliche Eindrücke in Rom.

Die Ministranten der Seelsorgeeinheit Bisingen-Grosselfingen-Rangendingen waren gemeinsam mit den Hechinger Ministranten auf Romwallfahrt. Nach 14-stündiger Busfahrt erreichten die Messdiener ihr Hotel. Dort wurden zunächst die  Zimmer bezogen. Im Anschluss ging’s auf direktem Weg nach Rom. Erste Station war der Circus Maximus. Mit der Gesamtlänge von 600 Metern und einer Breite von 140 Metern war dies einst der größte Zirkus im antiken Rom. Erbaut im 6. Jahrhundert vor Christus fanden dort die größten Wagenrennen Roms statt. Die Weiterfahrt  führte zum Denkmal Vittorio Emanuele, vorbei am Kolosseum und dem Forum Romanum, das einst den Mittelpunkt des politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Lebens bildete.

Nach der Besichtigung der Kirche Il Gesù, der Mutterkirche des Jesuitenordens, stärkte sich die Gruppe beim Pizzaessen, bevor sie sich bei Nacht auf den Weg zum Petersplatz machte, vorbei an der wunderschön beleuchteten Engelsburg.

Am zweiten Tag stand der Eröffnungsgottesdienst in der Basilika St. Paul vor der Mauer mit 8500 Freiburger Ministranten auf dem Programm. Der Gottesdienst wurde jugendgerecht von Weihbischof Michael Gerber gestaltet. Anschließend ging es dem Höhepunkt der Rom-Wallfahrt zu – der Sonderaudienz bei Papst Franziskus. Mit weiteren 60 000 Ministranten aus 18 Ländern jubelten die Jugendlichen aus Bisingen, Grosselfingen und Rangendingen dem Papst zu, als er mit seinem Papamobil ganz nah an ihnen vorbeifuhr. Diesen Moment werden die Ministranten nie vergessen. Das Ziel am nächsten Tag war der Sommersitz des Papstes in den Albaner Bergen. Nach Besichtigung des Castel Gandolfo mit den vatikanischen Museen erfrischte sich die Gruppe im südöstlich von Rom liegenden Albaner See. Ebenfalls sehr interessant waren die Führung durch die Katakomben, die einst als unterirdische Begräbnisstätten dienten, und die Besichtigung der Lateranbasilika, der eigentlichen Bischofskirche des Papstes, sowie der Besuch des weltbekannten Trevi-Brunnens, in den jeder eine Münze warf, des Pantheon und der spanischen Treppe. Den letzten Tag ihrer Wallfahrt verbrachten die Ministranten nochmals auf dem Petersplatz. Natürlich wurde der Petersdom besichtigt, manche bestiegen sogar die Kuppel und hatten einen herrlichen Ausblick über Rom. Zum Abschluss trafen sich alle in der Basilika St. Paul zum Abschlussgottesdienst mit dem Freiburger Erzbischof Stephan Burger.

„Diese erlebnisreiche Woche in Rom hat die Gemeinschaft der Ministranten gestärkt und wird allen noch sehr lange in Erinnerung bleiben“, so der einhellige Tenor.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel