Bisingen Farbkunst statt Fabrikgrau auf dem Maute-Areal

Die Gemeinde stellte alle Materialien wie Masken und Handschuhe zur Verfügung.
Die Gemeinde stellte alle Materialien wie Masken und Handschuhe zur Verfügung. © Foto: Jörg Wahl
Bisingen / Jörg Wahl 13.08.2018
Die Gemeinde Bisingen und Spray-Künstlerin Anika Heimann hatten zum Graffiti-Workshop eingeladen.

Da freute sich nicht nur Rathausmitarbeiterin Melanie Männing, die die Aktion betreute: Der Graffiti-Workshop für Kinder und Jugendliche kam prima an. Eine Anmeldung war nicht nötig gewesen, der Ansturm am Samstag dann groß. Treffpunkt für die rund 60 Teilnehmer war am Maute-Areal. Denn das sollte verschönert werden. Also, am besten Kleidung anziehen, die schmutzig werden kann, und schon konnte es losgehen. Anika Heimann zeigte, wie Spühkunst gut gemacht wird – und richtig gut aussehen kann. Die Balingerin hat ihre Sprühkunst bereits bei einer Ausstellung im Foyer der Bisinger Hohenzollernhalle gezeigt.

Michael Breimesser, Thorsten Krautwald, Heinz Heyeckhaus und Konrad Flegr waren als Helfer dabei. Und auch einige Eltern, die ihren Nachwuchs zur alten Fabrik gebracht hatten, blieben spontan da und machten mit. Die Gemeinde spendierte einen Imbiss und Getränke. Und stellte im Übrigen auch alle Materialien für den Workshop zur Verfügung.

Lob vom Bürgermeister

Nach anfänglich noch zögernden Sprühversuchen wurden die Sprayer nach und nach mutiger – und kreativer. Da die für die Aktion vorgesehene Fläche nicht ausreichte, schloss Melanie Männing kurzerhand den Bauzaun auf. So konnte auch noch die Seitenfläche des eingeschossigen Gebäudes besprüht werden.

Aus dem Urlaub zurück (und seit Montag wieder im Büro), ließ es sich Bürgermeister Roman Waizenegger nicht nehmen, gleich einmal einen Blick auf die – in diesem Fall legalen – Graffiti an der alten Maute-Fabrik zu werfen. Und fand’s toll.

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