Grosselfingen / Stephanie Apelt Mirko Tochtermann (44), Tobias Hahn (47) und Ralf Meckle (29) stellen ihr CleanTab in der ProSieben-Show vor.

Mit ihrem CleanTab, einer Unterlage für Essensreste im Auto oder am Arbeitsplatz, wollen Mirko Tochtermann (44), Tobias Hahn (47) und Ralf Meckle (29) am Dienstag, 26. Februar, die Jury und die Zuschauer der ProSieben-Show „Das Ding des Jahres“ überzeugen. Dabei soll das CleanTab nur der Beginn einer innovativen Produktreihe aus der jungen Firma „ajaba“ mit Sitz in Grosselfingen sein.

Die Drei gehen eine Wette auf die Zukunft ein. Millionen Berufstätige pendeln. Autonomes Fahren werde ganz neue Freiräume schaffen. „Und was wollen 34 Prozent der Menschen damit anfangen? Essen und trinken“, sagt Tochtermann.

Doch wer kennt das nicht. Da wird unfreiwillig gebröselt und gekleckert. Alle drei Erfinder kommen aus der IT-Branche, arbeiteten in derselben Firma, waren selbst viel mit dem Auto unterwegs. Er sei einmal, gesteht Tochtermann, mit einer „total versauten Hose“ bei einem Kunden vorgefahren. Der Kunde nahm es mit Humor, Tochtermann war es trotzdem peinlich.

Für mobiles Essen

Hahn hat ähnliches erfahren, stöberte nach einem praktischen Schutz im Internet. Meckle: „Den gab es nicht – und den gibt es auch nicht.“ Bis jetzt eben. Ihr CleanTab haben sie zum Patent angemeldet.

Es ist smart, klein und faltbar. Das CleanTab funktioniert wie ein Tablett, hat man fertig gegessen, wird es zusammengeklappt und durch Magneten „krümelfest“ (Meckle) verschlossen. Mit 20 mal 20 Zentimetern lasse es sich gut verstauen. Selbst Kurvenfahrten seien dank der rutschfesten Unterlage kein Problem. Das Innenleben ist Wasser und Fett abweisend. „Es sieht so einfach aus, aber wir haben lange daran getüftelt“, so Meckle.

Anfangs nur für das Auto gedacht, stellten die drei Erfinder fest, dass ihr CleanTab noch viel mehr Anwendungsmöglichkeiten hat: vom Arbeitsplatz bis zur kleineren Version für Kinder (Mütter hätten schon nachgefragt).

Drei Minuten haben Tochtermann, Hahn und Meckle in der ProSieben-Sendung „Das Ding des Jahres“ am Dienstag, 20.15 Uhr, Zeit, die Zuschauer zu überzeugen. Die Gewinner der Folge konkurrieren im Finale (am 26. März) um 100 000 Euro. Kapital, das die drei Firmengründer gut brauchen könnten, um ihr Produkt bekannt zu machen, deutschland- und weltweit. „Wir sind dabei, die Serienfertigung anlaufen zu lassen“, sagt Hahn.

Doch das soll nur der Anfang sein. Die Drei sind voller Ideen für ihre „Produktschmiede“ in Grosselfingen. „Wir wollen etwas Greifbares machen“, sind sich Tochtermann, Hahn und Meckle einig. CleanTab ist Produkt Nummer eins, ein zweites stehe kurz vor der Marktreife.

www.cleantab.com

„Das Ding des Jahres“ – So funktioniert die Show

Publikum entscheidet In jeder Ausgabe von „Das Ding des Jahres“ stellen sich zehn Tüftler mit ihren Erfindungen in fünf Duellen den kritischen Augen der Experten-Jury und dem Urteil des Publikums. Welche Erfindung das Duell gewinnt und welcher Duell-Sieger am Ende ins Live-Finale einzieht und die Chance auf den 100 000-Euro-Gewinn erhält, trifft allein das Publikum.

Sendetermin „Das Ding des Jahres“ – immer dienstags um 20.15 Uhr auf ProSieben.