Bisingen Junger Bisinger als Abgeordneter

Die CDU-Bundestagsabgeordnete und Staatsministerin für Integration Annette Widmann-Mauz möchte Politik der Jugend nahe bringen. Sven Bachmayer zumindest war begeistert. Das Schöne an „Jugend und Parlament“ sei, dass es an den Originalschauplätzen, also auch im Plenarsaal, stattfindet.
Die CDU-Bundestagsabgeordnete und Staatsministerin für Integration Annette Widmann-Mauz möchte Politik der Jugend nahe bringen. Sven Bachmayer zumindest war begeistert. Das Schöne an „Jugend und Parlament“ sei, dass es an den Originalschauplätzen, also auch im Plenarsaal, stattfindet. © Foto: privat
Bisingen / SWP 12.07.2018
Sven Bachmeyer aus Bisingen debattierte beim Planspiel „Jugend und Parlament“ über fiktive Gesetzesentwürfe.

In Berlin fand in diesem Jahr wieder das Planspiel „Jugend und Parlament“ im Deutschen Bundestag statt. Die Teilnehmer schlüpften in fiktive Abgeordnetenrollen und stellten das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren dar. Unter den 355 Teilnehmern war auch Sven Bachmeyer aus Bisingen.

Für die Teilnahme nominiert worden war er von Staatsministerin Annette Widmann-Mauz (CDU, Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Tübingen-Hechingen).

Ob im Plenarsaal des Deutschen Bundestages, den Fraktionsräumen der einzelnen Parteien oder in den Ausschusssälen; stets lernten die Teilnehmer an den Originalschauplätzen die Verfahren der Gesetzgebung kennen. Sie bekamen fiktive Abgeordnetenrollen in fiktiven Parteien zugelost. So wurden Landesgruppen, Fraktionen, Arbeitskreise und Ausschüsse gebildet. Die Teilnehmer debattierten drei Gesetzesvorschläge und einen Antrag der Bundesregierung auf einen Bundeswehreinsatz in der Republik „Sahelien“.

Bundeswehr nach „Sahelien“?

Themen der Gesetzesentwürfe waren ein Pfandsystem für Einwegplastikbecher, chancengleiche Bewerbung und direkte Demokratie. Höhepunkt von „Jugend und Parlament 2018“ war die große Abschlussdebatte am letzten Tag im Plenarsaal des Bundestages. Im Anschluss daran fand eine Podiumsdiskussion mit den echten Fraktionsspitzen, der im Bundestag vertretenen Parteien, statt.

Für vier Tage wurde so aus Sven Bachmeyer der Bundestagsabgeordnete „Alexander Seyfried“. Er war Abgeordneter der Gerechtigkeitspartei (GP) und gehörte dem Wirtschaftsausschuss an. Als dessen Mitglied beschäftigte er sich mit einem Pfandsystem für Einweg-Coffee-to-go-Becher.

Von dem Planspiel ist Sven Bachmeyer begeistert: „Jugend und Parlament war eine großartige Erfahrung. Ich habe interessante und lehrreiche Einblicke in die Politik bekommen und den Gesetzgebungsprozess sehr realitätsnah erlebt. Jugend und Parlament 2018 bedeutete für mich aber auch, tolle neue Leute, über die Parteigrenzen hinweg, kennenzulernen. Ich bin Annette Widmann-Mauz dankbar, dass ich daran teilnehmen durfte“.

Auch für ein Treffen mit Annette Widmann-Mauz fand sich Zeit. Über sie durfte er sogar an einer Führung durch das Bundeskanzleramt teilnehmen. Dabei hat er unter anderem den Kabinettssaal sehen dürfen und gewann so, neben einem sehr tiefgreifenden Einblick in die Legislative, auch einen Einblick in die Exekutive.

Für alle zwischen 17 und 20

Das Planspiel „Jugend und Parlament“ wird jedes Jahr vom Deutschen Bundestag ausgerichtet. Bewerben kann sich jeder zwischen 17 und 20 Jahren. Die Teilnehmer werden von einem Abgeordneten nominiert.

Weitere Informationen zum Planspiel finden sich unter www.bundestag.de/presse/pressemitteilungen/2018/pm-180620-jugend-und-parlament- 2018/561050.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel