Seelsorgeeinheit Drei Prozent weniger Kirchenbesucher

An hohen kirchlichen Feiertagen füllen sich die Kirchenbänke mit Besuchern.
An hohen kirchlichen Feiertagen füllen sich die Kirchenbänke mit Besuchern. © Foto: Jörg Wahl
Bisingen/Grosselfingen/Rangendingen / Jörg Wahl 04.01.2018

Laut der vom katholischen Pfarrbüro Bisingen erstellten Jahresstatistik für die Seelsorgeeinheit Bisingen-Grosselfingen-Rangendingen ist die Katholikenzahl in Bisingen von 2444 auf 2451 angestiegen.

In der Seelsorgeeinheit sind insgesamt 8816 Gemeindemitglieder gelistet (2016 waren es noch 8870). Aufgeteilt auf die einzelnen Gemeinden sind es 1257 Katholiken in Grosselfingen, 812 in Steinhofen, 448 in Thanheim, 409 in Wessingen, 287 in Zimmern, 2566 in Rangendingen, 234 in Höfendorf und 342 in Bietenhausen.

65 Kinder wurden getauft

Es gab im vergangenen Kirchenjahr insgesamt 65 Taufen, neun Trauungen und 76 Kinder feierten Erstkommunion. 51 Jugendliche bekamen in der Seelsorgeeinheit das Sakrament der Firmung. 51 Personen sind im Laufe des Jahres aus der katholischen Kirche ausgetreten. 87 Gemeindemitglieder sind gestorben.

Außerdem belegt die Statistik anhand zweier Kirchenzählungen, dass die Anzahl der Kirchenbesucher in den insgesamt neun Pfarrgemeinden erneut um zirka drei Prozent zurückgegangen ist.

Für die Seelsorge sind Pater Artur Schreiber und Pater Erwin Wieczorek von der Kongregation Missionarii a Sancta Familia (MSF) sowie Pater Mateusz Jaszczyk mit der Unterstützung von Gemeindereferentin Sonja Dieringer zuständig. Der Pfarrgemeinderat für die „römisch katholischen Kirchengemeinde Bisingen-Grosselfingen-Rangendingen“ besteht seit Bildung der großen Seelsorgeeinheit vom 1. Januar 2015 aus 27 gewählten Mitgliedern, aufgeteilt auf Bisingen und Rangendingen mit jeweils fünf Sitzen, Grosselfingen, Steinhofen und Thanheim mit jeweils drei Sitzen sowie Bietenhausen, Höfendorf, Wessingen und Zimmern mit jeweils zwei Sitzen. In Bisingen befindet sich das Pfarrbüro der Seelsorgeeinheit.

In den Gemeindeteams fördern und gestalten  ehrenamtliche Mitarbeiter das gemeinschaftliche Leben vor Ort, wobei ihnen vielfältige Aufgaben zugewiesen sind. Dazu zählen die Organisation von Aktivitäten und Veranstaltungen, die Kontaktpflege zur Vereinswelt und zu Gruppierungen sowie die Mitarbeit in einzelnen Gruppen. Feststellbar in der Jahresbilanz und als gutes Zeichen zu werten ist, dass zu den jeweiligen Gottesdiensten auch Besucher aus den anderen Ortschaften kommen und außerdem auch Leute, die nicht in einer der Gemeinden der Seelsorgeeinheit wohnen.

51

Gemeindemitglieder der Seelsorgeeinheit Bisingen-Grosselfingen-Rangendingen sind im Laufe des Jahres 2017 aus der katholischen Kirche ausgetreten.

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