Thanheim / Stephanie Apelt Jetzt hat sich auch Thanheims Ortsvorsteher Rudolf Buckenmaier entschieden: Er würde noch einmal für das Amt zur Verfügung stehen.

Die Zeit läuft, bis zum 28. März, 18 Uhr, müssen die Vorschläge für die Kommunalwahlen beim Landratsamt eingereicht werden. Der Thanheimer Ortschaftsrat hat seine Kandidaten am Donnerstag vergangener Woche vorgestellt (wir berichteten), Zimmern war am Montagabend dran, in Wessingen soll am Donnerstag, 14. März (19 Uhr in der „Genussscheuer“) der Haken dran gemacht werden.

Gewählt wird dann am Sonntag, 26. Mai.

Doch wie sieht es mit den „Spitzenämtern“ aus? Wessingens jetziger Ortsvorsteher Joachim Breimesser und sein Kollege aus Zimmern, Karl-Heinz Bogenschütz, hatten sich schon im Herbst 2018 erklärt.

Breimesser will sich erneut um die Stelle bewerben. Seit 15 Jahren ist er als Ortschaftsrat und als Ortsvorsteher kommunalpolitisch tätig.

Bogenschütz dagegen hört definitiv auf, sowohl als Ortsvorsteher als auch als Ortschaftsrat. Fünf Jahre war er Ortschaftsrat, dann weitere fünf Ortsvorsteher. Als Zimmerns Ortsvorsteher Andreas Klausmann im Frühjahr 2016 aufhörte, übernahm er noch einmal. Jetzt sei es gut. Bogenschütz will die Jugend vorlassen.

Thanheims bisheriger Ortsvorsteher Rudolf Buckenmaier hatte sich bislang öffentlich nicht geäußert. Er machte es davon abhängig, ob sich überhaupt genügend Kandidaten für das Thanheimer Gremium finden, genügend Thanheimer, die bereit sind, sich für ihren Ort zu engagieren. Das Ergebnis scheint ihn zufrieden gestellt zu haben. Auf Nachfrage der HZ sagte er am Montag: Ja, er würde, wenn gewünscht, die Aufgabe des Ortsvorstehers noch einmal übernehmen. Es wäre dann seine dritte Amtszeit. Bei der Kommunalwahl 2014 hatte er in Thanheim die meisten Stimmen geholt.

9

Sitze sind in den drei Bisinger Ortschaftsräten Thanheim, Wessingen und Zimmern jeweils zu vergeben. Der Ortsvorsteher kann aus dem Gremium kommen, muss es aber nicht.