Kreisverbandsjugendleiterin Sabine Wasserkampf konnte mit einem 13-köpfigen Team die Lehrgänge D2 (silbernes Leistungsabzeichen) und D3 (goldenes Leistungsabzeichen) anbieten. Zusätzlich lud Kreisverbandsdirigent Joachim Mager zu einem Schnupperkurs Dirigieren ein, den sieben Teilnehmer zusätzlich belegten. Beide Kurse fanden in der Jugendherberge in Tübingen statt.

Beim Abschlusskonzert konnten alle Teilnehmer zeigen, was sie in den letzten Tagen gelernt hatten, sowohl die jungen Musiker, als auch die angehenden Dirigenten. Innerhalb von fünf Tagen hatten sie sich auf den Prüfungsstoff aus der sogenannten "Mannheimer Bläserschule" vorbereitet, um dann die Leistungsprüfungen, die im Blasmusikverband Baden-Württemberg standardisiert sind, abzulegen. Konzentration und Aufmerksamkeit waren gefordert - und wurde auch eingebracht. Nur kurze Zeit nach dem Schulzeugnis gab es eine neue Prüfung und ein Zeugnis, das unter Musikern begehrt ist.

49 Jungmusiker legten die D2 Prüfung ab, 18 die D3-Prüfung. In der Prüfungskommission saß unter anderem auch Landesmusikdirektor Bruno Seitz. Zum Abschlusskonzert reisten zahlreiche Eltern und Freunde an. Als Lehrgangsbeste im Bereich D2 wurde Anna Maria Sagas (Musikverein Schörzingen), im Bereich D3 Johanna Urban (Musikverein Balingen) besonders erwähnt.

Die Teilnehmer des Schnupperkurses Dirigieren - Lisa-Marie Wasserkampf (Hechingen), Stefanie Henle (Stetten bei Haigerloch), Carolin Saule (Ringingen), Manuel Steidel (Hechingen), Nico Brucklacher (Heiligenzimmern), Jana Sauter (Bittelbronn) und Jens Uttenweiler (Dotternhausen) - erhielten ein Zertifikat.

Der Blasmusik-Kreisverband Zollernalb ist stolz darauf, dass jährlich zahlreiche junge Musikerinnen und Musiker an diesen Seminaren teilnehmen und diese auch mit hohen Punktzahlen absolvieren. Gerade der Bereich Dirigieren wird seit dem vergangenen Jahr besonders gefördert, um auch für die Zukunft die musikalischen Leitungsfunktionen in den Musikvereinen besetzten zu können. Der teilweise hohe finanzielle Zuschuss zu diesen Seminaren ist, nach Meinung des Kreisverbandsvorsitzenden Heiko Peter Melle, gut angelegtes Geld, könne aber nur durch Sponsoren und Spender gedeckt werden.