Steinhofen Auftritt mit Gitarre, Waschbrett, Kuhglocke

Steinhofen / Jörg Wahl 17.08.2018
„Bäna’s Buaba“ aus Steinhofen mischen die Kleinkunstszene auf.

Wenn am Mittwochabend von 20 bis 22 Uhr Musik aus dem alten Schulhaus in Steinhofen erklingt, ist es nicht der Musikverein, der seine Probe abhält, sondern vielmehr sind es „Bäna’s Buaba“, die alte Schlager und Gassenhauer einstudieren.

Hinter „Bäna’s Buaba“ stecken Harald Holloch und Uli Rommel, die mit ihren Auftritten die Kleinkunstszene in der Region bereichern. Bekannt sind beide Musiker von der Fasnet, wenn sie unter anderem beim traditionellen Zigeunerball in der Bisinger Hohenzollernhalle mit Fasnets- und Lumpenliedle die Halle zum Beben bringen. Als Straßenmusiker sind sie auch beim Lumpenball im benachbarten Hechingen dabei. Weshalb soll dies nur während der fünften Jahreszeit funktionieren, stellte sich das Duo die Frage. Immer mal wieder traten sie bislang bei Veranstaltungen im Bisinger Seniorenwohnheim Haus im Park, bei der Liederkranz Hockete in Steinhofen oder im Seerosengarten in Engstlatt auf. Nun wollen sie so richtig durchstarten.

Während Harald Holloch (62) Gitarre spielt, entlockt Uli Rommel (44) einem alten Waschbrett und einer Kuhglocke ungewöhnliche Töne. Singen tun beide, ausschließlich live. Das Repertoire umfasst Schlager und Klassiker der 60er- und 70er- Jahre, selbstgestrickte schwäbische Texte zu bekannten Melodien, zu Herzen gehende Oldies.

Neben dem Logo auf ihren weißen T-Shirts stehen auf dem Rücken in zwei Sprechblasen die Sprüche: „aber am halba bisch no daham“ und „ond sih it aus wia a Sausteig“. Schön schwäbisch halt.

Und warum nennen sie sich eigentlich „Bäna’s Buaba“? Na, weil ihre Frauen Bärbel und Nadin heißen.

Das nächste Mal ist das Duo zu hören am 26. August bei der Hockete des Liederkranzes Steinhofen und am 21. Oktober auf der Kirbe in Schlatt.

Info Wer die beiden buchen möchten:  einfach anrufen unter 0176/22013579 und 0176/38540934.

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