Steinhofen FC geht ambitioniert in die Zukunft

Der Vorstand und die Geehrten des FC Steinhofen.
Der Vorstand und die Geehrten des FC Steinhofen. © Foto: Elisabeth Wolf
Steinhofen / Von Elisabeth Wolf 07.07.2018
Der FC Steinhofen feierte am Donnerstagabend sein 70-jähriges Bestehen mit einem Festakt samt Ehrungen.

Der FC 48 Steinhofen feiert dieses und nächstes Wochenende sein 70-jähriges Jubiläum. Am zurückliegenden Donnerstag war Auftakt mit den ersten Spielen des Hohenzollernpokal-Turniers (wir berichteten) und einem Ehrungsabend im Festzelt. Musikalisch umrahmt wurde er vom Schlagertrio „3mal1“.

Die Gäste willkommen hieß Armin Killmaier. In seiner folgenden Ansprache ging er auf die  Besonderheiten der Vereinsarbeit ein. „Hobby und Freundschaft sind wichtig für die Work-Life-Balance“, sagte er. Vereine böten Raum für Anerkennung, Menschen nutzten sie, um bestimmte Ziele zu erreichen und Leistung zu zeigen. Vereine böten aber auch Lernfelder. Kinder und Jugendliche würden durch den Umgang in der Gruppe an sozialer Kompetenz gewinnen; sie lernten sich durchzusetzen, im Team etwas zu erreichen, sich in Diskussionen zu behaupten, Kompromisse zu schließen und Verantwortung zu übernehmen. Auch seien Vereine Orte der Integration und Beheimatung. Oft bildeten sie das Herz des Wohnortes und seien  Orte der Geselligkeit. Im gemeinsamen Tun und Feiern entstehe Gemeinschaft.

70 Jahre Vereinsgeschichte seien fast so lange wie ein Menschenleben. Auch die Mitglieder des FC Steinhofen hätten schon von verdienten Vereinskollegen und Fußballfreunden Abschied nehmen müssen. Stellvertretend für alle verstorbenen Vereinsmitglieder nannte Armin Killmaier den Ehrenvorsitzenden und Mitbegründer des FC 48 Steinhofen: Paul Seeger. Zum stillen Gedenken bat er die Anwesenden, sich von ihren Plätzen zu erheben.

Danach zeigte sich Bürgermeister Roman Waizenegger stolz auf das Engagement des Vorstands und der Mitglieder. Was diese in den vergangenen 70 Jahren geleistet hätten in der „Liebe zum deutschen Volksport“ sei enorm. „Wer kämpft kann verlieren – wer nicht kämpft, hat schon verloren“. Der FC 48 Steinhofen habe schon viel für den Fußball getan. Als Geschenk überreichte er Armin Killmaier einen Scheck.

Danach kam der Bezirksvorsitzende des Württembergischen Fußballverbands, Wolfgang Haug, zu Wort. Er überbrachte die Glückwünsche des Verbandes und betonte, dass er immer gerne nach Steinhofen komme. Auch er bedankte sich für das große Vereinsengagement und überreichte einen Ball als Geschenk. Armin Killmaiers Dank galt den treuen Zuschauern, den Sponsoren, Spielern, Trainern und Schiedsrichtern, den Vorstandskollegen und der Gemeinde.  Und schloss mit dem Wunsch: „Der FC Steinhofen möchte auch in Zukunft ein kleiner, ehrlicher Fußballverein bleiben, aber deswegen nicht weniger ambitioniert.“

Seit Jahrzehnten in Treue verbunden

Geehrt wurde vom FC Steinhofen am Donnerstagabend Enzo Antenuci für 20 Jahre, Franz Ruff für 30 Jahre sowie Ralf Leber und Brigitte Richert für 40-jährige Mitgliedschaft. Für 50 Jahre erhielten Claus-Dieter Leber und Ferdinand Schweiger das Ehrenzeichen in Gold. Gerda Sijak wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

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