Bietigheim-Bissingen Zum Jubiläum der Geschichte auf der Spur

BZ 03.08.2013
Die Kolpingfamilie Bietigheim-Bissingen feiert in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen. Kürzlich ging es auf den Spuren von Adolf Kolping nach Köln und Kerpen.

Zum zweiten Mal feiert die Kolpingfamilie Bietigheim-Bissingen in diesem Jahr ein Jubiläum. Nachdem man sich über die Pfingsttage zum 40. Mal mit den Freunden aus dem oberitalienischen Pontelongo getroffen hatte, unternahmen 30 Mitglieder der Kolpingfamilie anlässlich ihres 60-jährigen Bestehens einen dreitägigen Ausflug nach Köln und Kerpen.

Dort befinden sich die Wurzeln Adolf Kolpings und die Zentrale des Deutschen und Internationalen Kolpingwerkes. Man fuhr mit der Bahn durch das Rheintal, vorbei an den Städten Bingen, Rüdesheim, den zahlreichen Burgen und Schlössern und dem historischen Lorelei-Felsen nach Köln. Am Nachmittag besichtigte die Gruppe das Kölner Wahrzeichen, den Dom, und am frühen Abend erfuhr man bei einer Bootsrundfahrt auf dem Rhein viel Interessantes über die Stadt. Zum Abschluss des ersten Tages traf man sich in einem der vielen Brauhäuser zum Abendessen.

Am zweiten Tag der Reise ging es mit Bus und Bahn in die Kolpingstadt Kerpen. Ziel war zuerst Kolpings Geburtshaus, in dem heute ein Museum untergebracht ist. Anschließend ging es zu Fuß ins Kerpener Haus für Kunst und Geschichte. Anlässlich des 200. Geburtstages Adolf Kolpings findet dort noch bis Mitte Dezember die Ausstellung "Kolping kommt aus Kerpen" statt. Die Leiterin des Museums, Susanne Harke-Schmidt, führte die Bietigheimer durch die Ausstellung. Die Teilnehmer erfuhren viel über die Geschichte der Stadt mit 65.000 Einwohnern, vor allem aber über das Leben und Werk Adolf Kolpings.

Nach zahlreichen neuen Eindrücken ging es am Nachmittag wieder zurück nach Köln, wo dann in einem anderen Brauhaus beim Abendessen der Tag zu Ende ging.

Am dritten Tag des Ausfluges stand um 10 Uhr die Teilnahme an einem Gottesdienst in der Kölner Minoriten-Kirche auf dem Programm. Bei der Minoriten-Kirche handelt es sich um eine Kolpingkirche. Dort wurde Adolf Kolping im Alter von 52 Jahren am 4. Dezember 1865 begraben. Vor der Messe wurden die Teilnehmer der Fahrt von Pater Gabriel, der zum Franziskaner Minoriten Orden gehört, empfangen.

Der Mittag stand für alle Kolpingmitglieder noch zur freien Verfügung, ehe es am frühen Abend wieder zurück nach Bietigheim-Bissingen ging.