Wandern Wo einst Herzöge jagte

Wo früher Fürsten jagten, genießen heute Spaziergänger die Aussicht.
Wo früher Fürsten jagten, genießen heute Spaziergänger die Aussicht. © Foto: Kalb
Bietigheim-Bissingen / um 28.05.2018

Als Ausgangspunkt für einen Spaziergang zum Fürstenstand im Bietigheimer Forst bietet sich der Parkplatz am Forsthaus an. Hält man sich links, in der Nähe des Waldrands, gelangt man auf einem Weg, der nicht wie viele andere Wege dort schnurgerade ist, sondern sich dem Gelände anpasst, bergauf Richtung Fürstenstand. Diesen erreicht man nach rund eineinhalb Kilometern. Als Belohnung für die leichte Wanderung bietet sich ein Ausblick durch den Blätterwald hinab ins Enztal.

Eine Holztafel  erklärt, dass dies bei früheren großen Jagden der württembergischen Herzöge der beste Jagdstand war. Das Wild wurde vielfach vom Brachberg her durch die unterhalb gelegene Enzfurt hier hinauf getrieben – den adligen Jägern vor die Flinte. Die heutige Aussichtsplattform auf einem Muschelkalkfelsen wurde 1856 vom Königlichen Forstmeister Graf von Üxküll Gyllenband erbaut.

Wer nicht auf dem gleichen Weg zurück will, kann einer der zahlreichen Alleen im Bietigheimer Forst folgen und vielleicht noch einen Abstecher zum Lusthaus machen.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel