Bietigheim-Bissingen Verlässliche Hilfe für soziale Organisationen

Bietigheim-Bissingen / JÜRGEN KUNZ 28.10.2015
In Zeiten, in denen der Fokus der Öffentlichkeit nicht auf der Arbeit der Diakonischen Bezirksstellen oder des Familienhilfe liegen, will die BZ-Aktion weiterhin dessen verlässlicher Partner sein.

Die Mitglieder des eingetragenen Vereins BZ-Aktion Menschen in Not haben in ihrer jüngsten Sitzung einen eindeutigen Beschluss gefasst: Auch bei der diesjährigen Weihnachtsaktion der Bietigheimer, Sachsenheimer, Bönnigheimer Zeitung sollen die Spenden der BZ-Leser für die verlässliche Unterstützung sozialer Organisationen verwendet werden: die Diakonischen Bezirksstellen in Bietigheim-Bissingen und Vaihingen sowie die Caritas Familienhilfe in Bietigheim-Bissingen brauchen für ihre Arbeit die finanziellen Mittel aus der BZ-Aktion. "Ein kolossaler Segen für die Menschen", an dieser Einschätzung von Michael Marek, Geschäftsführer der Diakonischen Bezirksstelle Vaihingen, bei der letztjährigen Spendenübergabe zur wachsende Notwendigkeit, Gelder aus der BZ-Aktion zu erhalten, hat sich nichts geändert. Im Gegenteil, die Aufwendungen dieser Hilfsorganisationen für Bedürftige haben sich weiter erhöht. Besonders im Integrationsbereich und bei der Altersarmut nimmt der Bedarf ständig zu. Dies bestätigt auch Rainer Bauer, Geschäftsführer der Diakonischen Bezirksstelle Bietigheim-Bissingen, der seine Aufgabe und die seiner Mitarbeiter darin sieht, Menschen in Notlagen zu ermöglichen, sich selbst zu helfen. Dabei muss oft eine finanzielle Überbrückung geleistet werden. Genau dabei helfen die Spendengelder der BZ-Leser.

Unterstützung bei psychosozialen Problemen, aber auch bei materiellen Schwierigkeiten und die Hilfe zu Selbsthilfe kennzeichnet die Arbeit der Familienhilfe in Bietigheim-Bissingen. Die Nachfrage nach Sozialberatung nimmt dabei jedes Jahr zu, und auch dafür sammelt die BZ-Aktion Spenden, die ohne Abzüge verteilt werden.

Seit Jahren gehört der Krankenhausförderverein Kusaidia Afrika in Bietigheim-Bissingen zu den Spendenempfängern. Im Bereich der Diözese Mbulu in Tansania sei die Versorgung von Kranken nach wie vor ein Problem, wie Fördervereinsvorsitzender Rolf Schnee erklärt, der zurzeit vor Ort ist.