Bietigheim-Bissingen / Uwe Mollenkopf

Am Montag wurde in dem neuen Gebäude der Bietigheimer Wohnbau in der Schwarzwaldstraße erstmals Unterricht abgehalten. Mit dem Schulstart im neuen Interimsdomizil sind Lutz Kretschmer, Schulleiter des Gymnasiums 2 im Ellental, und Matthias Helmle, Stellvertrender Schulleiter im Gymnasium 1, zufrieden. Es habe zwar suchende und staunende Blicke im neue Gebäude gegeben, doch ansonsten sei alles reibungslos verlaufen. Dass draußen gleichzeitig ein Sturm tobte, sei zwar dramaturgisch interessant, aber nicht nötig gewesen.

Aufgrund der laufenden Sanierung im Ellental für insgesamt rund 18,5 Millionen Euro, waren in den Faschingsferien Teile des Schulbetriebs verlagert worden. Das Sekretariat, die Büros der Schulleitung, beide Lehrerzimmer, der Aufenthaltsraum der Oberstufe und ein Raum für Bildende Kunst (BK) sind aus dem Mittelbau in die Schwarzwaldstraße umgezogen. Der Fachbereich Biologie wurde mit Sammlung und Fachräumen aus dem Mittelbau in die Ebene 3 im KI verlagert, die noch verbliebenen Musikräume sind in einen ehemaligen BK-Raum und den Nebenraum der Aula umgezogen, berichten die Schulleiter von der Umzugsrochade.

Hoher logistischer Aufwand

Physik, Chemie und NWT (Naturwissenschaft und Technik) sind bereits nach der Sommerpause in den Anbau umgezogen. Dort seien mit erheblichem Aufwand neue Fachräume eingerichtet worden. Auch die SMV, die zur Zeit noch im Mittelbau untergebracht ist, bekomme ein neues Zimmer im K1, berichten Kretschmer und Helmle. Es sei ein erheblicher logistischer Aufwand gewesen, der aber sehr gut vorbereitet und durchgeführt worden sei.

Dennoch heißt es für die Schule im Moment noch mit dem einen oder anderen Provisorium und aus Umzugskisten zu leben. Ein paar wenige Dinge und Kisten seien noch im Hauptgebäude, so die Schulleiter. Das sei zum Teil dadurch bedingt, „dass wir hier erst die umgezogenen Kisten ausräumen müssen, bis Ende der Woche der Rest nachkommt“.