Bietigheim-Bissingen Umfrage zur Mobilität

Bietigheim-Bissingen / BZ 16.07.2014
1000 Haushalte in Bietigheim-Bissingen werden demnächst Anrufe der von der Stadt beauftragten Verkehrsgutachter erhalten. Mit der Umfrage sollen Daten zum Mobilitätsverhalten gesammelt werden.

Im Frühjahr hat die Stadt die Erstellung eines neuen Verkehrsentwicklungsplanes in Auftrag gegeben. Damit soll ermittelt werden, auf welchen Wegen und mit welchen Verkehrsmitteln die Einwohner und Pendler ihre Ziele zur Arbeit, in der Freizeit oder zum Einkaufen ansteuern. Die Gutachter werden nach Mitteilung der Stadtverwaltung aus den ermittelten Werten Empfehlungen zur Verbesserung des Verkehrsnetzes, des öffentlichen Personennahverkehrs, des Radverkehrs und so weiter erarbeiten.

Um die notwendigen Grundlagen für ihre Arbeit zu erhalten, werden die Gutachter vom Büro "BrennerPlan" in Stuttgart Haushaltsbefragungen durchführen, heißt es in der Mitteilung weiter. Ein erster Schritt ist eine telefonische Befragung von repräsentativ ausgewählten Bürgern in Bietigheim-Bissingen. Das Sozialwissenschaftliche Umfragezentrum in Duisburg hat den Fragenkatalog erarbeitet und organisiert die telefonischen Umfragen im Auftrag der Stadt. Vom 17. bis 31. Juli werden rund 1000 Haushalte angerufen und zu ihren Motiven und Einstellungen im Mobilitätsbereich befragt.

Da es auch Haushalte gibt, die über mehrere Telefonnummern verfügen, kann es vorkommen, dass derselbe Haushalt mehrmals angerufen wird. Dies lasse sich aufgrund der Auswahl der Haushalte per Computerprogramm nicht ganz vermeiden, heißt es in der Mitteilung. Nähere Hintergründe zum Umfrageverfahren lassen sich im Netz nachlesen (Adresse unten). Die Forscher und die Stadt hoffen auf eine hohe Teilnahmebereitschaft der Bewohner, damit die Befragungsergebnisse auch gut und aussagekräftig werden, heißt es.

Ergänzt wird die Telefonumfrage noch durch eine schriftliche Umfrage, die im September an alle Haushalte versandt wird. Aus den Ergebnissen der Befragung werden Maßnahmenkonzepte für den Verkehrsentwicklungsplan, der einen Zeitraum bis 2030 abdecken soll, erarbeitet.

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