Die Stiftung für die Diakoniestation Bietigheim-Bissingen hat Bilanz gezogen. Wie die beiden Vorstände Rudolf Bayer und Thomas Reusch-Frey in ihrem Jahresbericht mitteilen, hat die Einrichtung 2016 „1200 Zuwendungen von über 2000 Einzelpersonen bekommen“. Die Stiftung war am 30. Dezember 2003 gegründet worden und hat sich zur Aufgabe gestellt, am Thema Demenz zu arbeiten.

Ziel sei es, die Stiftung weiter zu stärken. „Konkret bedeutet dies den weiteren Ausbau des sozialen Angebots“, heißt es in der Mitteilung. Der Schwerpunkt liege in der Gartenstraße 40. „Wir stellen uns ein ökumenisches Haus der Diakonie vor, in dem eine verlässliche Hilfe in verschiedensten Lebenslagen geleistet wird“, sagen Bayer und Reusch-Frey. Ein Nachmittag im Freudentaler Schloss mit den Stuttgarter Salonikern sowie ein Adventsfrühstück im Bietigheimer Rathaus gehörten zu den Höhepunkten der Stiftung in den nächsten Monaten. Damit wollen Stiftungsvorstand und Stiftungsrat weiter an der Verankerung der Stiftung in der Bevölkerung arbeiten. Dem Stiftungsrat gehören Anke Hofmeister, Eva Scheuer, Edwin Beckert, Ulrich Gschwender, Oberbürgermeister Jürgen Kessing, Dr. Christoph Küenzlen und Hans-Joachim Rast an.

„Wir haben es mit einer Herausforderung zu tun, die jede Familie betreffen kann und mit einer riesigen Aufgabe verbunden ist“, begründen die Vorstände das Engagement der Stiftung. An die Diakoniestation konnte die Stiftung ganz aktuell eine Zuwendung in Höhe von 3000 Euro machen. Schwerpunktpunktmäßig wird damit die Betreuung von Demenz- und Alzheimerkranken unterstützt.

Pause für Angehörige

Wer einen Menschen pflegt, der an Demenz erkrankt ist, braucht hin und wieder eine Pause. Deshalb bietet die Diakoniestation die „Vergissmeinnicht-Gruppen“ an: Von 14 bis 17 Uhr, jeweils montags und donnerstags, werden Demenzkranke von einer Fachkraft und ehrenamtlich Engagierten in den Räumlichkeiten der Diakoniestation in der Gartenstraße 40 betreut. Für die Einrichtung einer Tagespflege in der Gartenstraße 40 habe die Stiftung die Voraussetzung schaffen können, heißt es in der Mitteilung weiter.  Das Projekt war auch mit Mitteln der BZ-Aktion Menschen in Not gefördert worden.

Info Eine Verkaufsaktion von Grafiken des Künstlers Lude Döring zugunsten der Stiftung geht weiter. Wer ein Werk des Künstlers erwerben möchte, kann sich an Rudolf Bayer, Telefon (07142) 43 763, oder Thomas Reusch-Frey, Telefon (07142) 37 74 91, wenden.