Bietigheim-Bissingen Soziale Ehrung in der Kelter für besonderes ehrenamtliches Engagement

Zahlreiche Bürger, die sich ehrenamtlich in herausragender Weise engagieren, wurden kürzlich in der Bietigheimer Kelter ausgezeichnet.
Zahlreiche Bürger, die sich ehrenamtlich in herausragender Weise engagieren, wurden kürzlich in der Bietigheimer Kelter ausgezeichnet. © Foto: Martin Kalb
RUDI KERN 19.07.2013
Die besonderen Verdienste von Personen, die sich im sozialen Bereich der Stadt Bietigheim-Bissingen engagieren, würdigte Oberbürgermeister Jürgen Kessing bei einem Ehrungsabend in der Kelter.

In Vereinen, Organisationen und kirchlichen Institutionen bringt sich jeder zweite Einwohner der Stadt an Metter und Enz in unterschiedlichster Form ehrenamtlich ein. Am Mittwoch standen die im sozialen Bereich tätigen Ehrenamtlichen im Mittelpunkt. Für sie gab es neben einer Urkunde die Gedenkmünze der Stadt aus den Händen von Oberbürgermeister Jürgen Kessing. Heute werde darüber gesprochen, was sie leisteten, in der Freizeit, Woche für Woche zuverlässig, kompetent und ohne Entgelt, meinte das Stadtoberhaupt zum sozialen und karitativen Wirken, das meist im Stillen geschehe. "Es blieb nicht unbemerkt, sondern wird vielmehr geschätzt und gewürdigt", so Kessing zu den von Kirchen und sozialen Institutionen zur Ehrung vorgeschlagenen Persönlichkeiten.

Der Rathauschef unterstrich das in der Stadt wichtige und wertvolle Ehrenamt im sozialen Bereich. Helfen im unmittelbaren Wohnumfeld, in der Nachbarschaft, im Stadtteil, in der Kirchengemeinde oder in einer besonderen Einrichtung sei es vor allem. Es gehe um die besonderen Bedürfnisse von Behinderten oder Kranken, um Alleinstehende oder in einer besonderen Lebenssituation befindliche Mitmenschen. "Sie fragen nicht nach dem, was sie für Zeit, Hilfe und Zuwendung bekommen, sondern Sie geben das, was sie können, weil ihnen die Mitmenschlichkeit, die Wärme, der Kontakt zum Umfeld wichtig sind", hob der Oberbürgermeister in seiner Ansprache heraus.

Die Ehrungsfeierlichkeit eröffneten Niklas Walz (Horn) und Ulrike Walz (Klavier) von der städtischen Musikschule. Rund 30 Persönlichkeiten erhielten die Auszeichnung der Stadt aus den Händen von Oberbürgermeister Kessing. Darunter waren aus der evangelischen Kirchengemeinde Kilianskirche Bissingen Siegfried Winger (14 Jahre Koordinator des Männerkreises), Else Frey und Marie Kiemle für ihre 15 Jahre beziehungsweise 18 Jahre Tätigkeit für das Seniorencafé sowie Renate Kiemle für das Ausrichten der Kinderkirche seit elf Jahren. Ebenso Anne Apostolidis und Barbara Remsing, die beide 14 Jahre die Kinderkirche betreuen. Die in der Kirchengemeinde Stadtkirche aktive Eva Schmidt wurde für ihre Verdienste in den Kirchengremien geehrt.

Von der Katholischen Kirchengemeinde St. Johannes gehörten Karl-Günter Fuchs und Eckehard Schad, die sich seit Gründung der Gemeinde im Buch vielfältig einbrachten, zu den Geehrten. Auch Irmgard Müssig, die seit 30 Jahren im Gemeindeleben aktiv ist. Der Kirchengemeinde "Zum Guten Hirten" gehört Theresa Esslinger an, die seit 2003 für die Organisation von Kinderprogrammen verantwortlich ist. Adelheid Zeller von der Kirchengemeinde St. Laurentius ist seit Jahren Mitglied im Seniorenarbeitskreis, deren Leitung sie vor acht Jahren übernommen hat. Auszeichnungen durften ebenfalls Erich Sinn (Gemeindeleiter und Stammleiter der "Royal Rangers"-Pfadfinder), Wolf-Dieter Just (Seniorenarbeit, Predigtdienst) und Anne-Marie Sinn (Senioren- und Kinderarbeit) von der Volksmission entgegennehmen. Ebenfalls die Vorstandsmitglieder der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg, Rüdiger Renz und Sebastian Hinsberger. Weiter auf der Ehrungsliste: Wolfgang Krüger (Zwölf Jahre Kliniken-Radio), Erna Feufel, Werner Förste, Renate Schneewolf und Gabriele Walter (Grünes Team), Rolf-Dieter Haas (seit 2000 Vorsitzender VdK), Rolf Krimmer und Milan Gniadzik (Wohnstätten Lebenshilfe Ludwigsburg), Monika Ehrlich (Beratungsstelle für Suchtgefährdete und Suchtkranke), Heinz Kunz (Initiativgruppe 3. Welt), Inge Lenuzza (Pflegezentrum an der Metter) und Ursula Mader (Altenheim-Förderverein).