Preise Schüler sind kreativ im Zeichen Europas

Oberbürgermeister Jürgen Kessing überreichte Preise an die jubelnden Schüler und ihre Konrektorin Sandra Haumann.
Oberbürgermeister Jürgen Kessing überreichte Preise an die jubelnden Schüler und ihre Konrektorin Sandra Haumann. © Foto: Martin Kalb
Bietigheim-Bissingen / Uwe Mollenkopf 08.06.2018

Oberbürgermeister Jürgen Kessing zeigte sich vor allem vom Thyssenkrupp-Turm begeistert. Der Testturm, der in Rottweil steht, zierte eines der Bilder der Schüler der Schillerschule, die am Donnerstag im Rathaus ausgezeichnet wurden. Sie hatten am diesjährigen Europäischen Wettbewerb teilgenommen. Kessing sinnierte mit Blick auf den Turm schon mal darüber, was los wäre, „wenn wir das hier machen würden“, sparte ansonsten nicht an Lob für die Arbeiten aller 27 Schüler, die einen Preis gewonnen hatten. Sie hätten alle „tolle Bilder gemalt“, stellte der Rathauschef in der Runde der Schüler, Eltern und Lehrer fest, die zur Preisverleihung gekommen waren.

Der Schülerwettbewerb in der 65. Auflage, an dem deutschlandweit 85 626 Schüler teilgenommen haben, stand diesmal unter dem Motto„Denk mal – worauf baut Europa?“. Damit bezog sich die Aufgabenstellung auf das Europäische Kulturerbe-Jahr, das von der Europäischen Union 2018 ausgerufen wurde. Erklärtes Ziel ist es, das Verbindende und die europäische Dimension von Denkmälern und Kulturgütern sichtbar zu machen.

Schüler stellen Trickfilm her

Die Schillerschule in Bissingen nimmt schon seit vielen Jahren an diesem Wettbewerb teil, unter anderem deshalb, weil Grundschüler die Möglichkeit haben, sich außerhalb des Unterrichts Lob und Anerkennung zu erwerben. In diesem Jahr beteiligten sich 6 Klassen mit 125 Schülern.

Der Wettbewerb ist in verschiedene Module aufgebaut, die je nach Klassenstufe unterschiedliche Schwierigkeitsgrade haben. Für die Klassenstufe 1 bis 4 standen zwei Aufgaben zur Wahl: Unter der Überschrift „Wer will fleißige Handwerker sehen“ fertigten Kinder der Klasse 3a Trickfilme zum Thema Handwerk in Europa – früher und heute. Zuerst wählten die Kinder dazu Handwerksberufe aus und stellten diese dann mithilfe von schuleigenen Tablets, einer geeigneten App und mit Lego- und Playmobilfiguren dar, so die Stadtverwaltung in einer Mitteilung zum Wettbewerb. Hunderte von Bildern entstanden, wurden mit passenden Geräuschen und Musik unterlegt, mit einem Vor- und Abspann ergänzt, und so entstand ein Trickfilm, der vom Preisgericht des Wettbewerbs mit einem Ortspreis gewürdigt wurde.

 Andere Kinder der Klassenstufen 1-4 schufen Bilder zum Thema Handwerker oder zum zweiten Thema „Deine europäische Stadt – Du bist der Baumeister“. Dabei sollten sie ihre eigene europäische Stadt entwerfen.

Bei der Preisverleihung gab es für die Schüler nicht nur Urkunden, sondern auch ein kleines Geschenk: Sie durften Eintrittskarten für den Badepark Ellental mit nach Hause nehmen. Auch die Lehrer erhielten kleine Anerkennungen für ihre Arbeit.

Die Preisträger der Schillerschule

Folgende Schüler der Schillerschule haben beim 65. Europäischen Wettbewerb einen Ortspreis gewonnen: Alexandra Fell, Amanda Hernandez, Mia Geißler, Emma Schwarz, Diana Wald, Sina Kowitz, Filipa Cardoso, Lisa Gläßer, Jarin Meier, Tess Neumann, Ivona Pavlovic, Laura Maier, Irvy Marschat, Nico Funk, Leon Wenzel, Leonard Klassen, Elena Diehl, Luna Chiolo Barbero, Charlotta Blumberg, Ilaria Padalino, Amelie Dück, Kai Haiber, Pia Fein, Lucas Israel Gutierrez Becker, Emilia Berlin, Julian Zaja und Marie Juliet Forstreuter.

In Deutschland ist die „Europäische Bewegung Deutschland“, ein Netzwerk zur Stärkung der europäischen Integration, Träger des Wettbewerbs. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Auswärtige Amt, die Kultusministerkonferenz, die Bundeskanzlerin und der Bundespräsident unterstützen den Wettbewerb „als Instrument der europapolitischen Schulbildung“. um

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