Bietigheim-Bissingen / BZ  Uhr
Im letzten Jahr war der Mondscheinchor Szekszárd zu Gast beim 150-jährigen Jubiläum der Chorvereinigung Bietigheim-Bissingen.

Im letzten Jahr war der Mondscheinchor Szekszárd zu Gast beim 150-jährigen Jubiläum der Chorvereinigung Bietigheim-Bissingen. Nun überreichte die Zweite Vorsitzende Renate Grimm kürzlich dem Partnerchor im Babits- Mihály-Kulturzentrum Szekszárd eine Glückwunsch-Urkunde und weitere Geschenke zur 35-jährigen Gründungsfeier.

Bürgermeister Istvan Horvath erklärte, die Stadt sei stolz auf den Mondschein-Chor, der schon viele Preise und Auszeichnungen für die Bewahrung und Verbreitung deutscher Volkslieder und Traditionen erworben hat. Er übergab beim Festakt den "Für die Stadt Szekszárd mit der Kraft der Kunst-Preis". Mit Grußworten erinnerte auch der Vorsitzende der Deutschen Nationalitätenselbstverwaltung, Dr. Michael Jozan-Jilling, an die Traditionspflege der Ungarndeutschen in der Stadt, aus der 1978 der Chor des Ungarndeutschen Freundeskreises entstand, der seit 2004 als eigenständiger Verein den Namen Mondscheinchor trägt. Er bekam im gleichen Jahr den Titel "Herausragende künstlerische Gruppe der Stadt Szekszárd" überreicht. Die Sänger traten beim Festakt in ungarndeutscher Originaltracht auf, einige trugen die Festtrachten ihres Heimatdorfes. Das Programm, ein kunterbunter Reigen donauschwäbischer Volkslieder, wurde von Nationalitätenchören aus Kakasd, Zomba und Tolna mitgestaltet. Der Mondscheinchor lud nach der Jubiläumsfeier alle Mitwirkenden und Gäste zu einem Abendessen ein, wo in gemütlicher Runde weiter musiziert wurde. Die Vorsitzende Eva Mikola und Chorleiterin Martha Molnár gingen von Tisch zu Tisch.