In den vergangenen Tagen sind in Bietigheim an mehrere Plakaten, die Jürgen Kessing im OB-Wahlkampf aufhängen ließ, Schmierereien oder Beschädigungen festgestellt worden. „Etwa 25 Plakate sind davon betroffen“, sagt Kessing. Er wisse nicht, wer dahinter stecke, aber da es sich um Sachbeschädigung handele werde er es zur Anzeige bringen. Soweit möglich will er die beschädigten Plakate durch neue ersetzen. „Es ist leider immer wieder so, dass so etwas passiert im Wahlkampf, wenn die Argumente ausgehen“, so Kessing. Auffällig sei, dass nur seine Plakate davon betroffen seien. Mehrere Plakate sind mit einem schwarzen „Z“ besudelt worden. „Ich weiß nicht, was das zu bedeuten hat“, sagt Kessing. In den sozialen Medien nimmt er die Angelegenheit locker und meint, dass Zorro es wohl nicht gewesen sei.

Die beschädigten Plakate sind auch seinem Konkurrenten Stephan Muck aufgefallen. Er vermutet aber keine politische Motivation dahinter. Eine solche Form der Auseinandersetzung lehne er auch entschieden ab, so der Wengerter. Auffällig für ihn sei, dass in der Fußgängerzone Plakate beschädigt wurden. Laut Muck passiere das bei Plakaten dort gerne mal, deshalb habe er dort auch keine aufgehängt.

In Bietigheim-Bissingen wird am Sonntag, 8. März, der Oberbürgermeister gewählt.