Noch gibt es die neue CD „Sternenstaub“ von Roland Bless zwar nicht zu kaufen, die Songs spielt er aber bereits bei seinen Konzerten. Dass die CD noch nicht im Verkauf ist, liegt vor allem daran, dass Roland Bless noch an einem Song feilt, der dem gesellschaftlich engagierten Künstler sehr am Herzen liegt: „Freiheit und Frieden“ ist sein politisches Statement zu den weltweit zunehmenden Spannungen in Politik und Gesellschaft. „In den letzten Jahren wurden Konflikte geschürt, wo eigentlich keine sein müssten“, meint Bless. „Zunehmend durch Beleidigungen, Polemik und Demütigungen, da wird psychisch und auch militärisch aufgerüstet dank Leuten wie Trump und Putin, das lässt mich als Mensch und Musiker nicht kalt.“

Politiker an einen Tisch zu bringen, kann ihm nicht gelingen, wohl aber, Musiker verschiedener Nationalitäten zu vereinen und gemeinsam für „Freiheit und Frieden“ zu singen. So laufen im Moment noch die Aufnahmen zu dem Song unter Mitwirkung von deutschen, englischen und russischen Sängern und Sängerinnen, die Textpassagen in ihrer jeweiligen Muttersprache singen.

Bei der Produktion hat Bless statt mit einem gleich mit mehreren Produzenten zusammengearbeitet: „Das macht die Songs in ihrer Bandbreite noch individueller, noch interessanter, weil jeder Produzent ein ganz eigenes Finetuning hat.“ Auch verschiedene Gastmusiker, wie zum Beispiel Noah Fischer, Saxofonist von Udo Lindenberg, spielen mit. „Das musikalische Spektrum erweitert sich dadurch sehr“, findet Bless. Und passe deshalb auch gut zu seiner persönlichen Weiterentwicklung, die sich nicht nur musikalisch, sondern auch textlich ausdrückt.

Als „Pop Rock mit deutschen Texten“ umschreibt er zwar seinen Stil, ist aber auch für alle anderen musikalischen Strömungen offen. „Wenn mich etwas irgendwie persönlich bewegt, ist das der Anlass für einen neuen Song“, erklärt er die Entstehung seiner Kompositionen.

Im Grunde sei die CD für ihn wie der Ablauf in seinen Konzerten. Wenn er das Thema Gewalt wie in seinem Song über den Tod der Deutschtürkin Albayrak Tugce, die  2014 auf dem Parkplatz eines McDonald‘s-Restaurants in Offenbach durch einen jungen Serben niedergeschlagen wurde, anspricht, sei die Betroffenheit beim Publikum zu spüren. „Die Leute finden es gut, dass so etwas als Song thematisiert wird und damit ausdrückt, was sie selbst fühlen und denken.“ Dadurch entstehe auch ein großes Gemeinschaftsgefühl im Konzert. Das wiederum trage dazu bei, dass nach aller Ernsthaftigkeit auch wieder Raum für fröhliche Songs ist, bei denen das Publikum mitsingt und mittanzt. Für ihn als Künstler sei es daher eine besondere und schöne Erfahrung, die Menschen mit seiner Musik zu erreichen: „So ein Konzert baut Brücken.“ Das spüre er auch immer wieder in den Begegnungen mit Fans vor und nach den Auftritten. Persönliche Begegnungen seien letztendlich auch in einem Konzert das, was Künstler und Publikum verbinde.

Am 23. November wird Roland Bless in Pleidelsheim und am 24. November in der Stadtkirche in Bietigheim-Bissingen mit seinen aktuellen Songs auftreten. Dabei sei der Ort Kirche bewusst gewählt: „Das sind beseelte Orte, mit einer ganz eigenen Atmosphäre und Akustik“, weiß Bless.

Für viele Zuschauer sei es Neuland, ein Popkonzert in der Kirche zu hören. „Aber wenn ich sie in dieser besonderen Atmosphäre und Nähe auf eine musikalische Reise mitnehmen kann und sie sich für zwei Stunden wohlfühlen, dann ist mein Ziel, Menschen mit Musik zu berühren, erreicht.“

Persönliches Treffen mit Roland Bless zu gewinnen


Alle BZ-Leser mit einer Abomaxkarte haben die Möglichkeit ein persönliches Treffen mit Roland Bless am Samstag, 24. November, zu gewinnen. Der Musiker führt acht Gewinner von 18.30 bis 19.15 Uhr über die Bühne, erklärt seine Instrumente, spricht über seine neue CD und wie er sich auf seine Auftritte vorbereitet. Neben diesem Treffen haben die Abomax-Gewinner die Möglichkeit, sich die besten Plätze herauszusuchen, denn offizieller Einlass ist erst um 19.30 Uhr.

Noch keine Karte? Unter allen Lesern verlost die BZ 10 x 2 Karten für das Konzert in der Stadtkirche.

Die Teilnahme an beiden Gewinnspielen ist ganz einfach: Name und Telefonnummer mit dem Betreff „Roland Bless“ per E-Mail an gewinnspiele@bietigheimerzeitung.de bis Montag, 19. November, 18 Uhr, schicken.
Alle Abomax-Kunden fügen ihre Kundennummer hinzu. Unter allen Teilnehmern zieht die BZ am 20. November die Gewinner. rwe