Hornmoldhaus Macht Handarbeiten glücklich?

Bietigheim-Bissingen / bz 17.04.2018

Am Mittwoch, 18. April um 10 Uhr erwartet die Leiterin des Stadtmuseums Hornmoldhaus, Regina Ille-Kopp, in der Reihe „Museum am Vormittag“ Handarbeitsfans, die sich besonders für kleine, feine Handarbeiten wie Tabakbeutel oder umhäkelte Spitzentaschentücher, interessieren. Dies teilt das Presseamt der Stadt mit. Ille-Kopp geht dabei der Frage nach, was Mädchen und Frauen früherer Jahrhunderte als besondere Handarbeiten, als „Liebesdienste“ für Partner und andere geliebte Menschen hergestellt haben.

Die Veranstaltung endet im persönlichen Austausch mit den Teilnehmern über das Thema, ob noch heute Handarbeiten als Geschenke attraktiv sind. Damit knüpft sie an die zentrale Frage der aktuellen Sonderausstellung im Hornmoldhaus an: „Macht Handarbeiten glücklich? Von der Notwendigkeit zur Selbstverwirklichung“.

Macht Handarbeiten glücklich?

Die Kulturwissenschaftlerin Kerstin Hopfensitz aus Stuttgart ist am Donnerstag, 19. April, zu Gast in der Sonderausstellung „Macht Handarbeiten glücklich? Von der Notwendigkeit zur Selbstverwirklichung“ des Hormoldhauses, teilt das Presseamt weiter mit. Um 19 Uhr beginnt der Werkstattbericht, zu dem die Referentin, die auch Kuratorin des Miedermuseums in Heubach ist, einige ihrer textilen Objekte mitbringen wird.

Die Ausstellung, die noch bis zum 22. April geht, handelt auch  von der Selbstverwirklichung und der neuen Lust am Selbermachen. Doch woher stammt diese neue Lust am Handarbeiten? Die Sonderausstellung sucht Antworten auf diese Fragen.

Info Für diese Veranstaltungen ist keine Anmeldung erforderlich, der Teilnehmerbeitrag von drei Euro wird direkt an der Kasse im Hornmoldhaus erbeten.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel