Autoschau Kleine Flitzer ganz groß

Die Autoschau in der Halle am Viadukt zeigte Neuheiten auf dem Fahrzeugmarkt.
Die Autoschau in der Halle am Viadukt zeigte Neuheiten auf dem Fahrzeugmarkt. © Foto: Martin Kalb
Bietigheim-Bissingen / Susanne Yvette Walter 04.09.2018

Die Autoschau im Rahmen des Bietigheimer Pferdemarktes in der Halle am Viadukt ist heute eher Präsenzausstellung als Verkaufsausstellung. Doch immer noch nutzen hunderte die Chance, beim Bummel über den Pferdemarkt auch der Ausstellung mit Neuheiten auf dem Automarkt einen Besuch abzustatten.

Auch wenn Bietigheim-Bissinger Autohäuser vereinzelt mit ihren „Pferdemarktknallern“ locken, Neuwagen, die zu diesem Anlass als Schnäppchen gehandelt werden: Der Großteil der Bevölkerung kommt zum Schauen in die Sporthalle am Viadukt, nicht zum Kaufen. „Der Trend geht zu Fahrzeugen, in denen man höher sitzt und bequem ein- und aussteigen kann“, stellt Karl-Heinz Klein vom Autohaus Klein fest. Er präsentiert auf der Neuwagenschau ein Cabriolet, dessen Verdeck in 13 Sekunden verschließbar ist.

„Einpark- und Rückfahrhilfen sind heute längst gang und gebe“, sind sich die Vertreter verschiedener Autohäuser einig. „Wir haben gezielt diesmal Kleinwagen mitgebracht“, betont Günter Gottwald vom Autohaus Weller.

Antwort auf Parksituation

Aus der Fülle der Marken, die das Autohaus vertritt, sind Kleinwagen ausgewählt worden, weil man die leichter einparken kann. „Das ist die Antwort auf die immer beengter werdende Parksituation in den Städten“, erklärt Günter Gottwald, der seit den Anfängen dieser Neuwagenschau dabei ist.

Im Gegensatz zu dieser Präsenzschau beim Pferdemarkt stehe der Automarkt im Frühjahr, bei dem eindeutig der Verkauf im Vordergrund stehe. „Wir sind auch hier, um Kundenkontakte aufzubauen und zu pflegen“, macht Günter Gottwald deutlich.

Autohändler wie Karl-Heinz Klein nutzen diese Plattform gerne, um Besonderheiten in ihrer Produktlinie vorzustellen wie etwa besonders lange Garantieleistungen von fünf Jahren bis zu 160 000 Kilometern.

Andere Autohäuser setzen neue Farben in Szene wie zum Beispiel das Autohaus Scharfenberger. Hier gibt’s nicht nur ein Sondermodell des Honda Civic mit 320 Ps zu bestaunen. Hier präsentiert sich eine Limousine auch in dem neuen satten Grau, das gerade den Automarkt erobert. „Früher hätte man gesagt, das ist ein Baustellenfahrzeug, aber heute heißt es, das sieht richtig schick aus“, stellt ein Besucher fest. Und richtig, die sattgraue Limousine ist immer wieder umringt.

Für die „Zielgruppe Mutti“ haben die Autohäuser nicht weniger zu bieten. „Scharfenberger vertritt Honda und Skoda. Die kleineren Hondas sind hier für die Zielgruppe Mutti, die größeren Skoda-Limousinen sind für Geschäftsleute gedacht, die im Kofferraum einiges transportieren müssen“, erklärt Tobias Seitz vom Autohaus.

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