„Solange niemand etwas gegen ihn hat, die Leute nett zu ihm sind und ihn nicht ausnützen, macht es ihm Spaß, Bürgermeister zu sein!“ So äußerte sich der neu gewählte „Bürgermeister“ Gregor Willimowski der Stadt „Robsingen“ gegenüber der „Wochenzeitung“ des Ortes – neu ins Leben gerufen auf dem Robinsonspielplatz in Bietigheim-Buch.

Das würde wohl jedem anderen „normalen“ (Ober-)Bürgermeister auch so gefallen. Aber auch der spielerische Bürgermeister hatte bald seine Probleme mit den Bürgerinnen und Bürgern aus Robsingen. Einmal gab es Klagen über zu wenig Käse auf den italienischen Spezialitäten der Pizzeria, andere klagten über zu wenig Lohn. Doch vieles lobte der Chef der Gemeinde auch ausdrücklich: der Ytong-Drache der Steinmetze war zwar relativ teuer, aber bei weitem sein Geld wert. Genauso beliebt waren auch die Vogelhäuser, Holzherzen und Stühle aus der sehr aktiven Schreinerei.

Die über einhundert Kinder waren in der kleinen Stadt Robsingen in sehr vielen Handwerken, Institutionen und Abteilungen tätig, dass die Stadt glänzend funktionierte. So war nicht nur der von den Kindern gewählte  Bürgermeister stolz auf die Werktätigen, sondern auch der reale Bürgermeister der Stadt Bietigheim-Bissingen, Joachim Kölz, der demRobinsonspielplatz einen Besuch abstattete.