Angebot Käse und Baguette sind am gefragtesten

Bietigheim-Bissingen / Uwe Mollenkopf 06.07.2018

Passend zum Jubiläum 50 Jahre Partnerschaft mit Sucy en Brie, das am Samstag in der Kelter mit einem Festakt groß gefeiert wird, ist am Donnerstag ein Französischer Markt am Kronenplatz eröffnet worden. Bis zum Samstag bieten französische Markthändler Produkte aus dem Nachbarland an.

Vor allem am Käsestand herrschte nach der Eröffnung ein reges Kommen und Gehen. Käse und Baguette seien erfahrungsgemäß am gefragtesten, sagt Horst Brauner, der den Französischen Markt seit 14 Jahren organisiert. Dabei kommt er durch ganz Deutschland, rund 40 solcher Märkte werden im Jahr abgehalten.

In Bietigheim-Bissingen war der Französische Markt zuletzt vor sechs Jahren. Damals habe das Wetter dem Marktreiben einen Strich durch die Rechnung gemacht, erinnert sich Brauner. Auch in diesem Jahr ist das Wetter ein Thema: Der Aufbau am Mittwoch musste wegen des Unwetters etwas später über die Bühne gehen. Mit dem Start ist der Organisator zufrieden. „Es sieht gut aus“, bewertete er am Donnerstagmittag das Interesse der Bevölkerung an den französischen Waren.

Generell laufe das Geschäft im Süden der Republik besser als im Norden, sagt Brauner. Einzige Ausnahme: Hamburg. Den Grund sieht er darin, dass im Süden die Kaufkraft höher und die Arbeitslosigkeit niedriger, vor allem aber die Neigung zu einem guten Leben viel ausgeprägter sei.

Das Angebot umfasst neben Brot und Käse unter anderem eine große Vielfalt an Käse- und Wurst-Spezialitäten, wie luftgetrockneter Schinken und Eselsalami, Wein darf natürlich nicht fehlen, darüber hinaus sind Seifen aus Marseille, Oliven, Crêpes, Galettes oder provençalischer Nougat zu haben. Wer will, kann vor dem Kauf auch eine Kostprobe vom einen oder anderen Produkt nehmen.

Wie Brauner versichert, sind alles original französische Erzeugnisse. Die Markthändler reisten jede Woche erneut direkt aus Frankreich an, wo sie die Produkte einkaufen. Daher seien auch die Preise etwas höher als in Deutschland, da das Preisniveau im Nachbarland über dem hiesigen liege.

Es gibt unter anderem Händler aus der Gegend von Paris, aus der Auvergne und aus Avignon. So bekomme man etwa das Angebot an Käsesorten, das es dort gibt, sonst hierzulande nicht, erklärt Horst Brauner.

Am Weinstand war hingegen gestern Mittag noch wenig los. Brauner zeigte sich darüber nicht verwundert. Das Weingeschäft gehe in der Regel erst am Nachmittag los.

Info Der Französische Markt hat an allen drei Tagen durchgehend von 10 bis 19 Uhr geöffnet.

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