Bietigheim-Bissingen Grüß Gott

 
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Bietigheim-Bissingen / UM 31.12.2015

Die Brandgefahr, die vom Silvesterfeuerwerk ausgeht, ist hinlänglich bekannt. Weniger ins Bewusstsein dürften die Umweltgefahren gedrungen sein. So werden nach den Zahlen des Umweltbundesamtes durch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern jährlich rund 4000 Tonnen des gefährlichen Feinstaubs in die Luft katapultiert, der größte Teil davon in der Silvesternacht. Diese Menge entspreche in etwa 15 Prozent der jährlich im Straßenverkehr abgegebenen Feinstaubmenge. Hoppla! Während also alte "Stinker" in der Fahrzeugflotte flugs die rote Karte kriegen, haben Freunde der gepflegten Ballerei weiter freie Fahrt. Aber wer weiß. Vielleicht liegen die Pläne, dass man im nächsten Jahr nur noch außerhalb der Zonen knallen darf, schon in den Schubladen der Behörden. Oder: Es heißt dann nur noch mit Böllern, die die grüne Plakette haben, "Feuer frei".

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