Eine Spende in Höhe von 4000 Euro hat die Bietigheim-Bissinger Tafel von den Fans der Bietigheim Steelers bekommen. Die Fangruppierungen United Colors of Bietigheim (UCOB) und Ice-Hawks wollten unabhängig voneinander Geld für einen guten Zweck in der Region spenden. „Spenden für irgendein Projekt in Afrika haben sicherlich auch ihre Berechtigung, aber wir wollten unbedingt vor Ort helfen“, so Patrick Ihrlich, Vorsitzender der Ice-Hawks. Während der Busfahrt zu einem Auswärtsspiel stellte man diese Gemeinsamkeit fest, und so wurde daraus eine konzertierte Aktion, an der sich auch noch der Nachwuchsverein SC Bietigheim-Bissingen und letztlich auch die GmbH der Profis beteiligte. So kam die in der Höhe nicht unbedingt erwartete Spendensumme an den beiden Heimspielen vor Weihnachten gegen Deggendorf und Kaufbeuren zusammen.

„Mein persönliches Ziel waren 2000 Euro. Wären wir knapp darunter gelegen, hätten wir auf diese Summe aufgestockt“, berichtet Hannes Maurer, der für die Gruppierung United Colors of Bietigheim für die Spendenaktion verantwortlich zeichnet.

Dass aber allein schon die Spendendosen, die bei den beiden Partien aufgestellt waren und mit denen Spendensammler durch die EgeTrans-Arena gingen, mehr als diese 2000 Euro einbringen würden, damit hatte niemand gerechnet.

Selbst bei einem Grundstock von jeweils 500 Euro, die die Fanclubs einerseits durch den Verkauf eines Kalender mit Fotos von Choreografien der Fankurve (UCOB), andererseits durch die Hälfte der Mitgliedsbeiträge (Ice-Hawks) aufbrachten, hatte keiner mit einer derart hohen Spendensumme gerechnet. Zumal die Partien, bei denen gesammelt wurde, nicht gerade die zugkräftigsten waren. Aber da sich auch der Stammverein der Steelers mit den sonst für den Nachwuchs vorgesehenen Pfandspenden in Höhe von rund 600 Euro beteiligte, lag man in der Endabrechnung bei 3691,50 Euro. Steelers-Geschäftsführer Volker Schoch stockte die Summe aus Mitteln der Profi-GmbH auf runde 4000 Euro auf.

Überhaupt sind Maurer und Ihrlich bei dieser Aktion voll des Lobes für Schoch und die GmbH. „Uns wurden keinerlei Steine in den Weg gelegt. Die GmbH war sofort mit Begeisterung dabei“, berichtet Ihrlich. Dass es obendrein für das Spiel gegen Crimmitschau, bei dem die Spende übergeben wurde, noch 30 Freikarten für die Mitarbeiter der Tafel gegeben habe, sei das Tüpfelchen auf dem I.