Es ist, verglichen mit anderen Projekten, nur eine kleine Baustelle. Aber eine, die für großen Ärger sorgt. Erst als schon Fakten geschaffen worden waren, informierte die Stadt Freiberg – sie baut einen Wasser-Hochbehälter auf ihrer Gemarkung, die den Wilhelmshof größtenteils umschließt – die Bewohner. Und auch danach zeichnete sie sich nicht gerade durch großartige Kommunikation aus: nur wenige Schilder wiesen die Umleitung aus Richtung Bietigheim aus, von der A 81 kommend noch viel viel später. 

Warum das nicht von Anfang an funktioniert hat, ist die große Frage. Vergessen haben kann man wohl kaum, wie man Umleitungen korrekt einrichtet. Und dass bis zu einer Reaktion erst massive Beschwerden eingehen müssen, ist ein Armutszeugnis. Man darf gespannt sein, wie das mit der bald wieder geänderten Umleitung funktioniert. Und ob die Stadt Freiberg die kleine Aufgabe diesmal ohne Umwege meistert.