Wunderland Die großen Shows sind die beliebtesten

Die Show der Artistenschule Berlin war zum ersten Mal beim Wunderland und kam sehr gut an.
Die Show der Artistenschule Berlin war zum ersten Mal beim Wunderland und kam sehr gut an. © Foto: Helmut Pangerl
Bietigheim-Bissingen / Gabriele Szczegulski 17.07.2018

Es sei ein „Versuchsballon“ gewesen, auf dem eigentlich kostenfreien Bietigheimer Wunderland Badges à la „Best of Music“ anzubieten und für fünf Euro zu verkaufen. „Da das Wunderland ja keinen Eintritt kostet und auch künftig nichts kosten wird, konnten sich Besucher mit dem Kauf der Badges als Unterstützer zeigen, ihre Dankbarkeit und Wertschätzung ausdrücken“, sagt Kulturamtsleiter Stefan Benning.

Um die 800 Badges wurden, so sagt er, verkauft, „damit bin ich mehr als zufrieden, wir wussten ja gar nicht, wie die Resonanz wird“.  Mit „Supporter“-Plakaten waren „Sandwich-Leute“ über das Wunderland gelaufen und hatten die Badges angeboten. Eintritt bei künftigen Wunderland-Veranstaltungen zu nehmen, sei nicht geplant, sei auch wegen der großräumigen Verteilung der vier Bühnen schwierig und nicht machbar, sagt Benning, „dann müsste man die ganze Innenstadt absperren und dicht machen und unzählige Helfer bezahlen“. Das wäre dann, so sagt er, „unbezahlbar“.

Da kein Eintritt verlangt wird, ist es auch schwer, die genaue Besucherzahl zu ermitteln: Um die 15 000 seien es geschätzt gewesen, so der Kulturamtsleiter, wobei er nicht verschweigt, dass seinem Empfinden nach die Besucherzahl nicht so hoch gewesen sei als vor zwei Jahren. „Mein Indikator ist immer, wenn am Samstagabend am Marktplatz die Menschen den sogenannten Falkenbuckel hoch ganz gedrängt stehen, das war in diesem Jahr leider nicht der Fall.“

Benning ist zufrieden

Zufrieden sei er dennoch, mehr als das: „Für mich war es das schönste Wunderland bisher, ich fand die Auswahl des Programms mehr als gelungen und das Wetter war optimal“, sagt Benning. Zudem habe es keinerlei Zwischenfälle gegeben, das Security-Personal musste nicht einmal einschreiten: „Es war total friedlich, es gab keine Rempler und keine Zwischenfälle durch Betrunkene.“

Gemerkt habe der Kulturamtsleiter, der von Donnerstag bis Samstagnacht fast ununterbrochen auf dem Wunderland weilte, dass beim Publikum vor allem die großen Bühnenshows ankommen. „Der absolute Publikumsliebling war in diesem Jahr am Freitagabend Zoophobia der Artistenschule Berlin, das habe ich immer wieder gehört.“ Deshalb sei er schon jetzt im Gespräch, dass die jungen Artisten auch 2020 wieder mit ihrer neuesten Show zum Wunderland kommen.

Sehr gut sei auch die Queen-Show am Donnerstagabend angekommen. „Das waren Gänsehautmomente, als Sänger und Sängerin Barcelona von Freddy Mercury sangen“, sagt Benning. Von der ersten Minute an hätten auch die Thunderbirds am Samstagabend den Marktplatz und seine Besucher im Griff gehabt. „Der Marktplatz kochte, da war die beste Stimmung des gesamten Wunderlands“, so Benning.

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