Sportereignis 400 Sportbegeisterte nahmen am Triathlon in Bietigheim teil

Von Ifigenia Stogios 09.07.2018

Kurz vor dem Startschuss um halb elf war auf der Enzbrücke und vor der Halle am Viadukt mächtig was los. Die vielen Zuschauer waren wegen des Triathlons gekommen, den der Schwimmverein Bietigheim zum vierten Mal veranstaltete. Manche Sportler warfen noch einen letzten Blick auf ihre Räder, um sicher zu gehen, dass diese startbereit waren, während andere bereits ihren Schwimmanzug anzogen. Wieder andere drehten eine kurze Laufrunde, um sich aufzuwärmen.

 Ab in die Enz

Einer nach dem anderen schmiss sich danach in die Enz. Gleich neben dem Hotel Eberhards war der sogenannte „Jagdstart“. Das heißt, dass nicht alle Schwimmer auf einmal losschwammen, sondern im Abstand von zehn Sekunden. Das hat seinen Grund: Die Enz sei nicht breit genug für so viele Schwimmer, erläuterte Organisator Hermann Grün vom Schwimmverein Bietigheim.

Helfer überprüften die richtige Reihenfolge und gaben die Starterlaubnis. Eine Liste mit allen Startzeiten lag in der Nähe des Schwimmeinstiegs aus. Die Zeit- und Reihenfolge blieb dieselbe, auch falls ein Starter fehlte. Der Abstand betrugt dann eben 20 Sekunden. Nach 50 Startern folgen fünf Minuten Pause.

Vom Einstieg in die Enz ging  es links 65 Meter flussabwärts, um eine Boje herum und dann wieder 185 Meter flussaufwärts Richtung Viadukt, wo die zweite Boje umschwommen wurde. Nach einer Schwimmstrecke von 500 Metern liefen die Teilnehmer zu ihren Rädern Richtung Wendepunkt. Insgesamt fuhren sie 20 Kilometer in drei Runden. Anschließend folgte eine Laufstrecke von 5,8 Kilometern durch die Innenstadt, wieder drei Runden. Anders als an der Enzbrücke fehlte es dort jedoch an Zuschauern.

100 Teilnehmer mehr

Dabei nahmen dieses Mal etwa 400 Triathleten an der Veranstaltung teil, sagte Grün, darunter etwa 270 Einzel-Sportler und weitere, die in einer Staffel liefen und sich nicht alle an allen drei Disziplinen beteiligten. 2017 waren es lediglich insgesamt 300 Teilnehmer. „Wir haben mit dieser hohen Teilnehmerzahl nicht gerechnet“, sagte Ko-Organisator Axel Förste.

Rund 100 ehrenamtliche Helfer haben mit angepackt, beispielsweise um die Strecke zu sichern. .„Die Strecken sind anspruchsvoll“, sagte Grün. Die Radstrecke, die zum Grotztunnel führte, war recht kurvig und die Strecke innerhalb des Tunnels stieg einseitig an.

 An dem Triathlon durften Sportbegeisterte ab 16 Jahren teilnehmen. „Unser ältester Teilnehmer ist 74“, sagte Mitorganisator Axel Förste. Aber auch jüngere Teilnehmer waren am Sonntag aktiv. Allerdings nahmen sie nur an einen Duathlon teil. Es waren Sportler der Jahrgänge 2006 bis 2011. Sie liefen 800 Meter und fuhren 1,8 Kilometer mit dem Rad.

Die Gewinner des Triathlons 2018

Auf den ersten drei Plätzen des diesjährigen Triathlons landeten bei den Frauen Verena Lipps (SV Ludwigsburg 08), Anja Winter (it compct CNC Technik) und Claudia Richter (Tri-Team Stadtwerke Mühlacker). Die schnellsten Männer waren Phlipp Nothoff (racextract SLC Team), Tobias Gärttner (TSV Degmarn) und Jan Werner (TSV Amicitia Viernheim). ifi

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