Jubiläum 40 Jahre Dienst am Menschen

Die Diakoniestation feierte am Wochenende ihr 40-jähriges Bestehen. Im Bild lässt sich Vorsitzender Manfred Graf (links) beim Tag der offenen Tür den neuen Schultertrainer im Garten der Einrichtung zeigen.
Die Diakoniestation feierte am Wochenende ihr 40-jähriges Bestehen. Im Bild lässt sich Vorsitzender Manfred Graf (links) beim Tag der offenen Tür den neuen Schultertrainer im Garten der Einrichtung zeigen. © Foto: Martin Kalb
Bietigheim-Bissingen / Susanne Yvette Walter 18.09.2018

Zu einer besonderen Feierstunde mit Gottesdienst und Tag der offenen Tür lud am Sonntag die Diakoniestation Bietigheim-Bisingen ein. Der Grund: Sie feierte mit vielen Gästen aus dem sozialen Leben und interessierten Bürgern ihr 40-jähriges Bestehen.

Am Anfang des Gottesdiensts standen Worte des Dankes im Vordergrund. Dank für 40 Jahre aktiven Einsatz für Bedürftige, etwa alte Menschen, die ohne die Diakoniestation in ihrem Alltag nicht mehr zurecht gekommen wären. Ebenso galt der Dank den Mitarbeitern, die sich in Bietigheim-Bissingen für den Dienst am Menschen stark machen in unterschiedlichen Pflege-, Hilfe- und Dienstleistungen.

Wie die Station ihren Leitsatz aus der Bibel „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ aktiv umsetzt, erklärten Mitarbeiter anhand der Buchstaben im Wort „Nächstenliebe“ facettenreich.

„Vergissmeinnicht-Gruppen“

„Die Tätigkeitsfelder der Diakoniestation umfassen neben den Kernaufgaben der Kranken- und Altenpflege und der Nachbarschaftshilfe und Familienpflege Gesprächsgruppen für pflegende Angehörige sowie Pflegekurse für Angehörige. Auch bieten wir für dementiell Erkrankte die ,Vergissmeinnicht-Gruppen’ an und gemeinsam mit dem Hospiz einen ambulanten Hospizdienst“, umreißt Manfred Graf, Vorstand der Diakoniestation Bietigheim-Bissingen, die Tätigkeitsfelder seiner Mitarbeiter.

In Bezug auf die neue Tagespflege, die im Oktober 2016 eingerichtet wurde, betonte Manfred Graf, dass dieser Schritt von den Pflegekunden sehr gut angenommen worden sei und „finanziell zu einem ausgeglichenen Ergebnis führe“. Die wichtigsten Herausforderungen der kommenden Jahre würden sein, „gut ausgebildete Mitarbeiter“ zu gewinnen und den diakonischen Gedanken umzusetzen. „In der Praxis heißt das zum Beispiel, dass Schwestern und Pfleger über ihre Pflegearbeit hinaus Zeit für Gespräche am Krankenbett haben“, erklärte Graf.

Weitere Angebote

Für die Zukunft sieht der Vorsitzende zwei Schwerpunktaufgaben, die Erweiterung der Angebotspalette, insbesondere für ältere Menschen und dementiell Erkrankte. Hierzu gehören Überlegungen zu einer Demenz-Wohngemeinschaft oder einer Kurzzeitpflege. Die zweite Aufgabe sieht Graf in der finanziellen Sicherung der Diakoniestation mit der der Ausbau der „Stiftung für die Diakoniestation einhergehen soll. Graf: „Finanzielle Entlastung sehen wir auch im ,Social Sponsoring’ durch die Stadtwerke Bietigheim-Bissingen, das unseren Schwestern und Pflegern erlauben wird, auch weiterhin Zeit für Gespräche mit den Patienten aufzubringen.“

Für die Gäste der Tagespflege gibt es ein neues Gerät, das beim Tag der offenen Tür gezeigt wurde. Es ist ein Schultertrainer, der im Garten aufgestellt war. Außerdem konnten sich Besucher ganz praxisnah zum Thema Vorsorgevollmacht und Handmassagen und Pflege allgemein informieren.

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