Steillagen Zuschüsse für Ilek-Projekt erhofft

Walheim / Roland Willeke 30.05.2017

Das von den Städten und  Gemeinden Lauffen, Kirchheim, Bönnigheim, Walheim, Gemmrigheim, Hessigheim, Mundelsheim, Ingersheim, Freiberg und Benningen vor zwei Jahren ins Leben gerufene Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) „Neckarschleifen“ endet demnächst. Die beteiligten Kommunen würden die begonnene Arbeit gerne fortsetzen. Dazu bietet sich an, beim Land einen Förderantrag zur Etablierung eines interkommunalen Regionalmanagements zu stellen. Im Gemeinderat stieß das Vorhaben auf einhellige Zustimmung. Man leiste damit einen Beitrag zur Rettung einer in Jahrhunderten entstandenen Kulturlandschaft an den Hängen des Neckars.

Das Land fördert entsprechende interkommunale Aktivitäten über längstens sieben Jahre mit 75 Prozent, maximal 90 000 Euro pro Jahr. Die am ILEK „Neckarschleifen“ beteiligten Kommunen sind überein gekommen, einen Förderantrag für vier Jahre mit einem Umfang von 50 000 Euro jährlich zu stellen. Bei einer 75-prozentigen Kostenübernahme durch das Land würde das die einzelne Gemeinde jährlich 1500 Euro kosten. Gegenwärtig beschließen die Gemeinderäte der betroffenen Kommunen über ihre Mitwirkung an einem möglichen Regionalmanagement. Am Mittwoch war der Walheimer Gemeinderat dran.

Mit der tatsächlichen Weiterentwicklung der  Konzepte würde eine Agentur beauftragt werden, teilte Bürgermeister Albrecht Dautel auf Nachfrage aus dem Gemeinderat mit. Einen entsprechenden Auftrag für ein Regionalmanagement werde man nur erteilen, wenn die Förderung durch das Land sichergestellt sei. Dautel hofft, auch die Städte Marbach und Besigheim, die am ILEK nicht beteiligt sind, ins Boot holen zu können.

  

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