Besigheim / bz  Uhr

Es dürfte eine spannende Sitzung werden, wenn sich am Dienstag, 19. Februar, die Mitglieder des Umwelt- und Technik-Ausschusses im Besigheimer Rathaus treffen. Mitarbeiter des Stuttgarter Regierungspräsidiums wollen dort den Sachstand der Planungen für den Neubau der B27-Enzbrücke in Richtung Walheim vorstellen.

Spannend dürfte vor allem die Frage sein, ob sich im Regierungspräsidium die Meinung über eine Radwegunterführung unter die Brücke geändert hat. Bisher wird sie mit Verweis auf die Kosten und die Eingriffe in die Natur rundweg abgelehnt, sehr zum Missfallen der Kommunen Besigheim und Walheim und von vielen Radfahrern und Bürgern.

Mit einer Online-Petition hatte sich Thomas Pulli von der Fahrradinitiative in Besigheim für die Unterführung eingesetzt. Zweifel über den Erfolg sind angebracht, zumal alle Planungs- und Genehmigungsschritte mittlerweile abgearbeitet sind und die Finanzierung gesichert ist, wie aus der Tagesordnung der Sitzung hervorgeht. Die Stadt Besigheim sieht sich jedenfalls nicht in der Lage, die Zusatzkosten für die Unterführung zu tragen.

Spannend ist aber auch, für welche Lösung sich die Mitglieder des Ausschusses in der Marienstraße entscheiden. Die Straße zum Wohngebiet Schäuber soll saniert werden.

Wie berichtet, sorgte allerdings die Umgestaltung der Einmündung  in die viel befahrene Landesstraße – konkret geht es um eine Querungshilfe für Fußgänger nahe der Einmündung zur Sachsenheimer Steige – für Diskusssionen im Gremium. Nach verschiedenen Ortsterminen hat die Stadtverwaltung jetzt zwei Vorschläge ausgearbeitet, die in der Sitzung des Gremiums präsentiert werden.

Info Die Sitzung des Umwelt- und Technikausschusses am Dienstag, 19. Februar, beginnt um 18 Uhr im Besigheimer Rathaus.