BMU Suche nach Kandidaten beginnt

Besigheim / bz 01.08.2018

Das Bündnis Mensch und Umwelt, BMU, in Besigheim trifft erste Vorbereitungen für die Kommunalwahl im Frühjahr 2019. Wie beim jüngsten Treffen mit Mitgliedern des Gemeinderats deutlich wurde, werden Strategien für die Suche nach geeigneten Kandidaten entwickelt. In besonderem Maße will das BMU auf eine Beteiligung der jüngeren Generation setzen und somit den Anspruch „Generationengerechtigkeit“ unterstreichen, teilt Helmut Fischer mit, der Sprecher der BMU-Fraktion.

 Über die aktuell im Gemeinderat und in den Ausschüssen behandelten Themen informierte Hansjörg Kollar. Schnell galt das Hauptinteresse dem Enzparkprojekt. Einige Teilnehmer beklagten in diesem Zusammenhang, dass die auf der Homepage der Stadt veröffentlichten Pläne von sehr schlechter Qualität seien, so dass Beschriftungen und insbesondere Maßangaben gar nicht oder nur sehr schlecht lesbar seien. Entsprechende Kritik hatte es zuletzt auch in der Bürgerfragestunde des Gemeinderats gegeben.

Die nun vorliegende Ausführungsplanung wurde kontrovers diskutiert. Befriedigend zur Kenntnis genommen wurde die Aussage Helmut Fischers, dass sich einige in den letzten Monaten von der Bürgerschaft eingebrachte Anregungen in den Plänen wiederfinden.

Fragen nach dem Nordpark

Da die Südparkplanung nunmehr als abgeschlossen betrachtet werden kann und deren Umsetzung beginnt, erkundigten sich die Teilnehmer nach der Gestaltung des Nordparks, so Fischer weiter. Sie erhielten die Auskunft, dass es hierzu zwar Planentwürfe gebe, diese aber in der Projektgruppe und dem Gemeinderat noch diskutiert und entwickelt werden müssten. Es würde sich zu gegebener Zeit zeigen, ob die Entwürfe deckungsgleich mit den Vorstellungen der BMU-Fraktion sind. Eine frühzeitige Beteiligung der Bürgerschaft sei von der Stadtverwaltung zugesichert.

Ein außergewöhnlicher Tagesordnungspunkt war begründet durch die Historie, dass sich das BMU im Jahre 1993 gegründet hat und nun im Herbst sein 25-jähriges Jubiläum begeht. Dies soll gefeiert werden. Vorschläge für eine Jubiläumsveranstaltung wurden diskutiert, werden nun von einem Arbeitskreis ausgearbeitet und nach der Sommerpause vorgestellt.

Als Sommerexkursion schlug die BMU-Koordinatorin Sabine Weiler eine Radtour am Rande der Schwäbischen Alb mit dem Ziel einer Besichtigung des Klosters Lorch vor, wobei auch die Möglichkeit einer Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln für die nicht radelnden BMUler berücksichtigt werden soll.

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