Moschee Spur führt zu Extremisten

Lauffen / bz 13.03.2018

Der Brandanschlag auf eine Moschee in Lauffen vom vergangenen Freitag ist vermutlich das Werk extremistischer kurdischer Jugendorganisationen. Davon geht die Polizei aus. Sie stützt sich dabei auf ein im Internet veröffentlichtes Video, das nach derzeitiger Einschätzung als authentisch bewertet wird, sowie auf den entsprechenden Begleittext auf einer PKK-nahen Internetseite. Mögliche Zusammenhänge mit anderen aktuellen Anschlägen im Bundesgebiet werden in die Ermittlungen einbezogen, teilt die Polizei mit.

  Fünf Täter waren laut Polizei in den Anschlag verwickelt.   Sie sollen  nach der Tat zu Fuß über die Brückenstraße in Richtung Stuttgarter Straße geflüchtet und dort vermutlich mit einem PKW weitergefahren sein. Die Täter waren bei der Tatausführung dunkel gekleidet. Einer der Täter trug allerdings eine auffällige Oberbekleidung, die im Schulterbereich farblich markant abgesetzt ist. Ein weiterer Täter trug eine Baseballmütze, ein dritter Täter einen Schal.

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Polizei bitten die Bevölkerung um Hinweise unter der Telefonnummer (07131) 1 04 44 44 oder an jede andere Polizeidienststelle.

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