Besigheim Noch immer Ärger über Windkraft-Aus

BZ 27.10.2015
Um die Windkraft und andere Themen ging es bei einem Treffen der Arbeitsgruppe Mobilität, Energie, Klima der Lokalen Agenda Besigheim mit Achim Schober, dem CDU-Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat.

Bei einem Treffen der Lokalen Agenda in Besigheim, Arbeitskreis Mobilität, Energie, Klima, mit dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Achim Schober stand das Thema Windkraft im Landkreis Ludwigsburg ganz oben auf der Tagesordnung. Der Arbeitskreis spricht nach der Entscheidung der Region in einer Mitteilung von einer "Windkraftblockade". Trotz der Erklärung Schobers, weshalb CDU, FDP und Teile der Freien Wähler fast alle Standorte im Kreis Ludwigsburg gestrichen haben, blieben beim Arbeitskreis Enttäuschung bis Verärgerung zurück.

Gustav Bächler berichtete, dass fast gleichzeitig zum Aus der Windkraft im Landkreis in der Umgebung der französischen Partnerstadt Ay die Windkraft kräftig ausgebaut werde, und das ohne jeden Widerstand in der Bevölkerung. Es wurde weiter berichtet, dass die Erneuerbare Energien Route nun auch mit Segways befahren werden kann. Die erste Gruppe mit zwölf Personen auf den Elektroflitzern sei schon unterwegs gewesen.

Mit Freude nahm der Arbeitskreis zur Kenntnis, dass die Fahrradboxen am Bahnhof installiert sind und das erste Carsharingauto zur Verfügung steht. Nach Auskunft von Achim Schober ist das Energiekonzept auf dem Kies durch die Beauftragung eines Gutachters zur Entwicklung mehrerer Varianten auf einem guten Weg. Einigkeit bestand darin, dass die Fortsetzung der energetischen Sanierung des Christoph-Schrempf-Gymnasiums baldmöglichst erfolgen sollte.

Strittig war die Frage der Finanzierung von ökologischen Energieprojekten. Hans Kollar vertrat die Auffassung, dass Maßnahmen, die eindeutig wirtschaftlich seien, sofort durch die Stadt in Angriff genommen werden sollten, beispielsweise ein Blockheizkraftwerk für den Schulkomplex und/oder das Freibad. Angesichts der Niedrigzinsphase sei das Thema Nullverschuldung kein Gegenargument.

Auch das Thema Enzpark war Gegenstand der Diskussion. Kritisch wurde die Errichtung eines Parkhauses in der Enzaue gesehen. Gute Argumente gab es für eine ebenerdige Parkfläche nahe der B27-Brücke, um in Verbindung mit der geplanten Fußgänger- und Fahrradbrücke Parkflächen für die obere Altstadt und Bügelestor anzubieten.

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