Am Dienstag war die offizielle Übergabe des in rund sieben Wochen sanierten Wohnmobilstellplatzes in Besigheim, nur an der Skaterpyramide muss noch durch die Stadt nachgearbeitet werden.

Der gefährliche Linnbrünnelesweg sei renaturiert und mit Schotterrasen rekultiviert worden, erklärte Stefan Maier vom Stadtbauamt die Maßnahmen. Der Weg war zu gefährlich geworden wegen der Felswand, die parallel dazu verläuft (die BZ berichtete). Die Stadt entschied sich daher, den Weg auf die nördliche Seite des Bolzplatzes zu verlegen, wo nun auch die Asphaltierungsarbeiten beendet sind.

„Der alte Weg muss befahrbar bleiben“, sagt Maier auf Anfrage der BZ, weil sich ein Kanalschacht am Ende befindet, der selten aber regelmäßig angefahren werden muss. Und das mit einem schweren Lkw, so dass man dort immer noch einen tragfähigen Untergrund braucht. Damit andere Verkehrsteilnehmer dort nicht unterwegs sind, hat die Stadt Muschelkalkblöcke davor gesetzt, die nicht so einfach zu bewegen sind. Die Wohnmobilstellplätze sind nun geschottert, der Kurvenbereich an der Einfahrt wurde asphaltiert wie auch der neue Weg am Bolzplatz.

„Die Wohnmobilisten waren sehr geduldig mit uns“, sagt Maier. Der alte Platz sei immer benutzbar gewesen, nur an einem Tag kollidierten die Bauarbeiten mit der Zufahrt. Weil der Ticketautomat noch fehlt, wird über das Ordnungsamt kassiert, dessen Mitarbeiter einmal am Tag dort ist. Asphaltiert wurde auch die Skaterbahn, die rund 20 Meter verlegt wurde. Immer wieder fielen an der dortigen Pyramide die Platten ab, die nun erneuert werden sollen. Es sei eine wirtschaftliche Abwägung gewesen, immer wieder reparieren zu müssen. „Wir schauen ob wir es mit überschaubaren Mitteln schaffen, alles neu zu verkleiden“, sagt der stellvertretende Stadtbaumeister.

Info Fünf Euro kostet ein Stellplatz in dieser Saison  pro Tag, eine moderate Erhöhung überlegt sich die Verwaltung fürs nächste Jahr. Dafür bekommen die  Wohnmobil-Touristen Strom, Wasser, Abwasser und freies W-Lan, das über Richtfunk vom Schochenturm kommt. Ansprechpartner für die Touristen gibt es im Bürgerbüro.