Besigheim Märkte stagnieren, Unternehmen wächst

Besigheim / BZ 03.12.2013
In der dritten Generation ist die Schweiker-Gruppe in Ottmarsheim ansässig. Obwohl die Märkte für Türen und Fenster stagnieren, wächst das Familienunternehmen.

Seit der Gründung vor mehr als 80 Jahren hat sich die Schweiker-Gruppe als "Problemlöser" in seinen Märkten positioniert. Produziert werden in Ottmarsheim unter anderem Haustüren und Fenster aus Aluminium, Kunststofffenster und Insektenschutz, Lichtschachtabdeckungen sowie Aufsatzrollläden.

Um sich auch gegenüber großer internationaler Konkurrenz zu behaupten, setzt die schwäbische Firma auf den Erfindungsreichtum von Ingenieuren und handwerklichen Tüftlern. Man wolle sich durch technisch überlegene Produkte auszeichnen, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Zudem sei die Nähe zu Kunden und Vertriebspartnern wichtig. Aufgaben und Probleme sollen auf diese Weise schnell und möglichst mit sehr kurzen Reaktionszeiten gelöst werden.

Die Schweiker-Gruppe hat bei einem Gesamtvolumen der Produktionsumsätze von rund 116,8 Millionen Euro an ihren Standorten in den Jahren 2010 bis 2013 rund 20 Millionen Euro investiert. Sie beschäftigt rund 780 Mitarbeiter in acht Werken an sechs Standorten in Deutschland.

Mit der Integration der von Schüco-International übernommenen "BE Bauelemente" hat die Schweiker-Gruppe einen weiteren Schritt der strategischen Marktbearbeitung getan. Mit dem in Leopoldshöhe bei Bielefeld und Großkugel ansässigen Spezialisten für Fenster und Türen aus Kunststoff und Aluminium ist das Unternehmen mit Firmensitz in Ottmarsheim nun zu einem der größten Anbieter in Deutschland geworden.

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