TSV Ottmarsheim Leistungssteigerung erkennbar

Janina Schellenberg und Laura Kellner (TV Tamm), Lena Remmele (TSV Ottmarsheim) bei der Mannschaftskata.
Janina Schellenberg und Laura Kellner (TV Tamm), Lena Remmele (TSV Ottmarsheim) bei der Mannschaftskata. © Foto: Camilla Stephan
bz 31.05.2017

Bei der Deutsche Meisterschaft im Karate  in Bochum starteten  Lena Remmele und Lilly Meyer für die Abteilung Karate des TSV Ottmarsheim. Außerdem unterstützten sie die Mannschaften der befreundeten Karatekas vom TV Tamm. Seit ihrem ersten Start bei einer deutschen Meisterschaft im Vorjahr nutzten die beiden Sportlerinnen die Zeit für eine intensive Vorbereitung auf dieses Turnier. Dies zeigte sich aus Sicht des Vereins  dann auch in einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zur Deutschen Meisterschaft 2016.  Außerdem unterstützte Lena Remmele die Kata-Mannschaft der befreundeten Karatekas vom TV Tamm und Lilly Meyer machte das notwendige Trio bei der Kumite-Mannschaft komplett.

Zunächst mussten Lena und Lilly sich im Kumite beweisen. Beide Karatekas zeigten spannende Kämpfe mit beeindruckenden Techniken. Im letzten Vorrunden-Kampf musste sich Lena knapp ihrer Gegnerin geschlagen geben und verpasste damit den Einzug in die Finalrunde der letzten Vier. Besser erging es Lilly.  Im folgenden Halbfinale lieferte sie sich einen harten Fight mit ihrer Gegnerin, bei dem sie sich am Ende doch geschlagen geben musste. Doch kann sich Lilly Meyer am Ende über einen  3. Platz freuen.

Trotz sehr gut gelaufener Katas war bereits in der Vorrunde Schluss für die Karatekas aus Ottmarsheim. Zwar konnte Lena ein Stechen erreichen, doch beim Lauf der zweiten Kata hatte ihre Gegnerin die bessere Bewertung durch das Wettkampfgericht erhalten.  Ähnlich erging es der Kata-Mannschaft mit den Wettkämpferinnen aus Tamm und Ottmarsheim. Trotz einer sehr gut gelaufenen Kata Bassai-Dai reichte die Punktewertung nicht für ein Weiterkommen im Turnier.

Schließlich trat noch das mit Lilly Meyer verstärkte Kumite-Team aus Tamm zum Wettkampf an. Mit einer sehr souveränen Leistung kämpfte sich das Trio durch die Vorrunde und erreichte so die Runde der letzten vier Mannschaften. Am Ende belegten sie den 3. Platz.