Besigheim / Uwe Deecke  Uhr

Die alte Enzbrücke in Richtung Walheim soll 2020 für 4,5 Millionen Euro erneuert werden. Die Radwegunterführung anstelle einer Ampellösung wird aber noch auf sich warten lassen.

Das erklärte Bürgermeister Steffen Bühler nach einem Treffen mit seiner Walheimer Kollegin Tatjana Scheerlei m Regierungspräsidium. Über 650 000 Euro soll die Unterführung kosten, für die es immer mehr Stimmen für die Online-Petition gibt. Es gebe keine Förderzusage aus Berlin, in Aussicht stünde die Übernahme von 50 Prozent der Kosten durch das Landesgemeindefinanzierungsgesetz. Dazu kämen noch Planungs- und Ausgleichskosten. Die Kosten am Ende: 800 000 Euro. Bei der Größenordnung sei die Stadt nicht in der Lage dies zu finanzieren, so Bühler auf der Sitzung des Gemeinderats am Dienstag.

Die Parteien seien sich über die Art und Form einer Förderung noch nicht einig. Wichtig sei sei in diesem Zusammenhang die neue geschwungene Streckenführung, die eine erhöhte Geschwindigkeit und erhöhtes Gefährdungspotenzial für Radfahrer bedeute. Erreicht habe man die verbindliche Zusage, dass die Brücke nachgerüstet werden könne, wenn der Bau Ende 2021 steht.