Enzbrücke Jetzt hängt ein Protestplakat

Sie fordern gemeinsam eine Radwegunterführung: Bürgermeister Steffen Bühler aus Besigheim, Albrecht Kurz vom ADFC in Bietigheim-Bissingen, eine Radfahrerin, die zufällig vorbei kam, Bürgermeisterin Tatjana Scheerle aus Walheim und das Ehepaar Thomas und Dorothea Pulli (von links).
Sie fordern gemeinsam eine Radwegunterführung: Bürgermeister Steffen Bühler aus Besigheim, Albrecht Kurz vom ADFC in Bietigheim-Bissingen, eine Radfahrerin, die zufällig vorbei kam, Bürgermeisterin Tatjana Scheerle aus Walheim und das Ehepaar Thomas und Dorothea Pulli (von links). © Foto: Helmut Pangerl
Besigheim / Michael Soltys 01.10.2018

„Wir brauchen ihre Stimme.“ Mit diesen Worten wirbt Thomas Pulli für seine Online-Petition. Wie in der BZ berichtet, will Pulli mit der Petition erreichen, dass die neue Brücke über die Enz zwischen Besigheim und Walheim mit einer Unterführung für Radfahrer gebaut wird. Die Stadt Besigheim und die Gemeinde Walheim unterstützen das Vorhaben.

Sie sind ebenso auf einem Plakat verzeichnet, das am Freitag beim Übergang an der Fußgänger- und Radfahrerampel aufgehängt wurde, wie die Ortsgruppen des ADFC in Bietigheim-Bissingen und Ludwigsburg und der Besigheimer Radsportverein RSV. Die beiden Landtagsabgeordneten Fabian Gramling (CDU) und Daniel Renkonen (Grüne) setzten sich ebenfalls für dieses Ziel ein, hebt Pulli  auf dem Plakat hervor, das er am Freitag gemeinsam mit seiner Frau Dorothea, Bürgermeister Steffen Bühler aus Besigheim, Bürgermeisterin Tajana Scheerle aus Walheim und Albrecht Kurz vom ADFC in Bietigheim-Bissingen aufhängte.

Rund 700 Unterstützer haben bisher die Online-Petition unterzeichnet, 3300 hat sich Pulli zum Ziel gesetzt. Alle Bitten und Forderungen der beiden Kommunen und der Radfahrverbände sind bisher auf taube Ohren gestoßen. Dem Regierungspräsidium als planender Behörde sind die Zusatzkosten von 600 000 Euro angesichts der Gesamtsumme von 3,4 Millionen Euro zu hoch.

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